Aktuelles

Maschinisten absolvieren Fahrsicherheitstraining
Torsten Folz am 03.11.2013 um 16:13 (UTC)
 Insgesamt hatten 6 Maschinisten des Löschbezirks Herchenbach die Möglichkeit, mit dem Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W) an einem Fahrsicherheitstraining teilzunehmen. Ausgerichtet wurde das Fahrsicherheitstraining durch den Feuerwehrverband für den Regionalverband Saarbrücken in Zusammenarbeit mit dem ADAC Saarland.
Rüdiger Haupt, ausgebildeter Fahrtrainer des ADAC Saarland und zuständig für das Training mit Großfahrzeugen, leitete das Fahrsicherheitstraining. Zuerst einmal gab es theoretische Informationen über die richtige Sitz- und Spiegeleinstellung, so dass sich z. B. der tote Winkel auf ein Minimum reduzieren lässt. Besonderen Wert wurde jedoch auf die fahrpraktischen Übungen gelegt. In der Regel handelt es sich bei den Fahrzeugführern ja nicht um Berufskraftfahrer, die tagtäglich einen LKW fahren, sondern um Fahrer, die normalerweise nur PKWs fahren. In Einsatzsituationen, wenn zur Erfüllung der hoheitlichen Aufgabe mit Sondersignal (Blaulicht und Martinhorn) gefahren werden muss, bedeutet das Stress für den Fahrzeugführer.
In dieser schwierigen und stressigen Situation muss auch mit dem Fehlverhalten der anderen Verkehrsteilnehmer gerechnet werden. Aus diesem Grund werden Fahrsicherheitstrainings abgehalten, um in solchen Situationen angemessen handeln zu können.
Das Fahrsicherheitstraining begann mit einem sogenannten Handling-Parcours. Dort wurden Slalom- und Kurvenfahrten geübt. Bevor es mit den Fahrzeugen auf die Strecke ging, hatten alle Fahrzeugführer die Möglichkeit, sich den Parcours anzuschauen und mussten schätzen, mit welcher durchgehenden Geschwindigkeit sie durch die gestellte Aufgabe fahren können. Von Übung zu Übung wurde der Schwierigkeitsgrad erhöht. So wurden Bremsübungen auf regennasser Fahrbahn und auf halbseitig glatter Straße trainiert, um auszutesten, wie sich das Fahrzeug in solchen Situationen verhält. Außerdem wurde eine Vollbremsung mit plötzlichem Richtungswechsel geübt. Auch solche Situationen können bei einer Einsatzfahrt auftreten. „Dieses Fahrer-Training ist ganz wichtig für die Feuerwehrangehörigen, damit sie ein Gefühl für die Autos bekommen“, so der Vorsitzende des Feuerwehrverbandes für den Regionalverband Saarbrücken, Thomas Quint. Schließlich tragen sie im Einsatz eine sehr große Verantwortung.
Auch für die Zukunft sind weitere Fahrsicherheitstrainings und Aufbaukurse geplant. Solch einen Kurs sollten, wenn möglich, alle Einsatzfahrzeugführer besuchen. Denn nichts ist wichtiger, als sicher und gesund an den Einsatzort und wieder zurückzukommen.
 

Gemeinsame Nachtübung der Löschbezirke Herchenbach und Walpershofen
Torsten Folz am 27.10.2013 um 15:06 (UTC)
 Am Samstag, den 26.10.2013, fand eine gemeinsame Nachtübung der Löschbezirke Herchenbach und Walpershofen statt. Um 19.00 Uhr traten insgesamt 34 Feuerwehrangehörige der beiden Löschbezirke am Gerätehaus Herchenbach zur Meldung an die Wehrführer Volker Klein (Riegelsberg) und Wolfgang Peter (Püttlingen) an. Nach dem Antreten wurden die Fahrzeuge besetzt und die Nachtübung konnte beginnen.

Die erste Einsatzübung fand im Riegelsberger Ortsteil Walpershofen in der Herchenbacher Straße statt. Folgendes Übungsszenario hatte sich der stellvertretende Löschbezirksführer des Löschbezirks Walpershofen, Manuel Brück, ausgedacht: Ein PKW war aufgrund überhöhter Geschwindigkeit von der Fahrbahn abgekommen und gegen ein Treppengeländer geprallt. Der Fahrzeugführer wurde durch den Aufprall in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Außerdem wurden mehrere Fässer mit Gefahrgut einen Abhang hinuntergeschleudert, die zum Teil leckschlugen.

Als erstes Fahrzeug traf das Tanklöschfahrzeug 16/25-TH (TLF 16/25-TH) an der Einsatzstelle ein. Sofort wurde mit der patientengerechten Rettung des eingeklemmten Fahrers begonnen. Das Fahrzeug wurde entsprechend unterbaut und die Rettung mit hydraulischem Rettungsgerät begonnen. Außerdem wurde der zweifache Brandschutz sichergestellt und die Einsatzstelle aufgrund der Dunkelheit ausgeleuchtet. Zusätzlich wurde der Löschbezirk Herchenbach zur Einsatzstelle nachalarmiert. Aufgabe der Besatzung des Tragkraftspritzenfahrzeugs-Wasser (TSF-W) war es, eine Erkundung im Bereich der leckgeschlagenen Gefahrgutfässer durchzuführen. Da es auch zu einem Brand in diesem Bereich kam, wurde ein 3-facher Brandschutz aufgebaut und die Brandbekämpfung durchgeführt. Außerdem wurde in diesem Bereich auch die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Die Wasserversorgung wurde durch das Tanklöschfahrzeug des Löschbezirks Püttlingen, das dem Löschbezirk Herchenbach für diese Übung zur Verfügung gestellt wurde, sichergestellt. Außerdem wurde die Besatzung des TSF-W bei der Ausleuchtung unterstützt. Nachdem die verunfallte Person aus dem Fahrzeug befreit und das Feuer gelöscht war, wurden die Geräte wieder auf die Fahrzeuge verladen und diese wieder einsatzbereit gemeldet.

Ein Folgeeinsatz ließ nicht lange auf sich warten. Unter der Leitung vom Herchenbacher Löschbezirksführer, Uwe Müller, wurden die Fahrzeuge nach und nach zu einem Wohnungsbrand in der Saarlouiser Straße in Herchenbach abgerufen.

Als erstes Fahrzeug traf das TSF-W des Löschbezirks Herchenbach an der Einsatzstelle ein. Folgende Lage wurde vorgefunden: Im ersten Obergeschoss des Gebäudes war Feuerschein zu sehen und aus den Fenstern drang dichter Qualm. Außerdem war es durch die starke Hitzestrahlung im Außenbereich des Gebäudes zu einem Sekundärbrand gekommen. Kaum an der Einsatzstelle angekommen, kam es auch zu einem Druckgefäßzerknall. Um das Übungsszenario so realistisch wie möglich darzustellen, hatte sich Manuel Brück, ausgebildeter Pyrotechniker, einiges einfallen lassen. So kam es beim Öffnen der Eingangstür zu einer Durchzündung, die mit lautem Knall und Lichteffekten einherging. Laut Aussagen des Hauseigentümers sollen sich noch 2 Personen im ersten Stock aufhalten.

Der Angriffstrupp des TSF-W aus Herchenbach ging unter Atemschutz mit einem C-Rohr zur Menschenrettung ins Gebäude vor. Kurz darauf traf auch das Tanklöschfahrzeug aus Walpershofen an der Einsatzstelle ein. Durch Vornahme einer Steckleiter auf der Gebäudevorderseite verschafften sie sich Zugang ins Gebäude, um von dort bei der Menschenrettung zu unterstützen. In der Zeit, in der die beiden Trupps im Gebäude die vermissten Personen suchten, wurde die Wasserversorgung aus einem Unterflurhydranten hergestellt, die Einsatzstelle ausgeleuchtet und ein Überdrucklüfter in Stellung gebracht. Nachdem die erste Person gefunden und in Sicherheit gebracht war, wurde kurz darauf auch die zweite Person gefunden. Die eingebaute Treppe war, so die Übungsannahme, jedoch nicht mehr passierbar, so dass die zweite Person mittels Schleifkorbtrage über eine schiefe Ebene gerettet werden musste. Im Laufe des Einsatzes wurde noch bekannt, dass sich 2 Kinder in der an das Wohnhaus angebauten Scheune befinden sollen. Diese wurden ebenfalls schnell gefunden und ins Freie gebracht. Nachdem die Personenrettung abgeschlossen und das Feuer gelöscht war, konnten die Einsatzgeräte wieder auf die Fahrzeuge verladen werden. Nachdem die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt war, ging es zur Übungsbesprechung ins Feuerwehrgerätehaus Herchenbach.

Bei beiden Übungen überzeugten sich neben den Angehörigen der Altersabteilung sehr viele Zuschauer von der Leistungsfähigkeit der beiden Löschbezirke. Bei der zweiten Übung fragten sich aufgrund der realistischen Übungsdarstellung sogar einige Zuschauer, ob es sich wirklich nur um eine Übung oder um einen echten Einsatz handelt.

Die Übungen wurden ruhig und gekonnt durchgeführt, so das Fazit der Übungsbeobachter. Einige kleinere Fehler wurden angesprochen, die es in Zukunft zu vermeiden gilt. Aber dafür wären Übungen ja da, so der Riegelsberger Wehrführer Volker Klein. Besonders wurde die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit der beiden Löschbezirke gelobt. Im Zuge der immer schlechter werdenden Tagesverfügbarkeit ist es zukünftig auch denkbar, sich bei Einsätzen zu unterstützen. Durch solche Übungen wird die Zusammenarbeit entsprechend erleichtert. Auch für die Zukunft sind weitere Übungen beider Löschbezirke geplant.

Im Anschluss an die Übungsbesprechung gab es noch einen kleinen Umtrunk sowie einen kleinen Imbiss. Ein besonderer Dank geht an Manuel Brück, der durch seine Effekte für eine sehr realistische Übungsdarstellung sorgte.
 

Gemeinsame Übung am Oktoberfest des Löschbezirks Walpershofen
Marc Schneider am 06.10.2013 um 20:00 (UTC)
 Am Samstag, den 28.09.2013, hatte der Löschbezirk Walpershofen der Freiwilligen Feuerwehr Riegelsberg zu einem Oktoberfest an der Köllertalhalle in Walpershofen eingeladen. Für den Nachmittag war eine gemeinsame Übung der Löschbezirke Walpershofen, Herchenbach, Heusweiler, Berschweiler und Elm angesetzt. Geplant wurde das Übungsszenario von Brandmeister Sven Wendel aus Walpershofen.

Pünktlich um 15:00 Uhr hieß es für alle 46 Kameradinnen und Kameraden der beteiligten Löschbezirke "Antreten zur großen Schauübung und Meldung an den Walpershofener Löschbezirksführer Pascal Altmayer". Im Anschluss rückten die Einsatzfahrzeuge in den Bereitstellungsraum an der Firma Reifen Blank ein. Nach erfolgter Sirenenalarmierung und Übungsdurchsage per Funk rückten die Fahrzeuge, in zeitlich etwas versetzter Reihenfolge, mit Blaulicht und Martinshorn zum Übungsobjekt "Herchenbacher Straße 20" an. Der Riegelsberger Wehrführer Volker Klein erläuterte den Zuschauerinnen und Zuschauern über Lautsprecher das einzelne Vorgehen der
Übungsteilnehmer.

Der Angriffstrupp des Tragkraftspritzenfahrzeugs-Wasser (TSF-W) vom Löschbezirk Herchenbach rüstete sich bereits auf der Anfahrt mit Atemschutzgeräten aus, um an der Einsatzstelle wertvolle Zeit zu sparen, und direkt mit der Personenrettung beginnen zu können. Am "Einsatzort" eingetroffen, wurde das Fahrzeug auf dem Parkplatz vor der Köllertalhalle positioniert. Aus dem Gebäude drangen bereits dichte Rauchschwaden nach außen. Mehrere Personen konnten sich nicht mehr selbst in Sicherheit bringen und wurden noch im Gebäude vermisst. Der vorgehende Trupp rüstete sich mit Hohlstrahlrohr, Bergetuch, Handlampe, Funkgerät und weiteren zur Rettung benötigten Materialen aus. Parallel hierzu verlegte der Wassertrupp die Schlauchleitung vom Fahrzeug zum Gebäudeeingang. Über den Hintereingang verschaffte man sich Zutritt zum Gebäude. Nun rüstete sich auch der Wassertrupp mit Atemschutzgeräten aus, um jederzeit als Sicherungstrupp und somit zweiter Angriffstrupp fungieren zu können. Die Wasserversorgung wurde vom Walpershofener Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) aus zum Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W) sichergestellt. Nachdem der Angriffstrupp eine Abluftöffnung im Keller des verrauchten Gebäudes geschaffen hatte, wurde durch den Löschbezirk Walpershofen ein Überdrucklüfter vor der Eingangstür in Stellung gebracht, um das Gebäude schnell rauchfrei zu bekommen. Bereits nach wenigen Minuten erreichte den Staffelführer bzw. Einsatzleiter durch den Trupp im Innern des Gebäudes die Rückmeldung, dass eine Person im Kellergeschoss gefunden wurde und nun ins Freie verbracht wird. Die gerettete Person wurde anschließend zur medizinischen Versorgung an den Rettungsdienst übergeben.

Der Löschbezirk Walpershofen begann währenddessen mit der Brandbekämpfung über ein C-Rohr im Außenbereich des Gebäudes. Außerdem
wurde eine vierteilige Steckleiter aufgebaut und eine Anleiterbereitschaft neben dem Hintereingang hergestellt.

Auf der anderen Gebäudeseite war der Löschbezirk Heusweiler mit dem Tanklöschfahrzeug (TLF) und dem Drehleiterfahrzeug (DLK) in Stellung gegangen. Über die ausgefahrene Drehleiter mit Rettungskorb konnten zwei Personen aus einem Fenster des Gebäudes gerettet und in Sicherheit gebracht werden. Nach erfolgter Menschenrettung widmete man sich auch hier in erster Linie dem Löschangriff. Hierbei kam unter anderem ein auf dem Korb der Drehleiter befestiges Wenderohr zum Ablöschen des Daches zum Einsatz.

Die Löschbezirke Berschweiler und Elm hatten die Aufgabe, eine sogenannte "Riegelstellung" durchzuführen. Dies ist notwendig, um ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude rechtzeitig verhindern zu können. Ebenso wurde auch hier ein Außenangriff mit mehreren C-Rohren durchgeführt.

Ein herzliches Dankeschön geht an die Kameradinnen und Kameraden vom Löschbezirk Walpershofen, die es uns ermöglicht haben, an der gemeinsamen Übung teilzunehmen.
 

Jahreshauptübung 2013
Torsten Folz am 16.09.2013 um 14:49 (UTC)
 Am Samstag, den 07. September 2013, fand die diesjährige Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Püttlingen mit den Löschbezirken Püttlingen, Köllerbach und Herchenbach sowie dem THW Ortsverband Völklingen-Püttlingen und der DRK Bereitschaft Köllerbach bei der Firma SACOM im Industriegebiet Etzenhofen statt. Doch bevor die Jahreshauptübung begann, wurde die Feuerwehr Püttlingen zu einem realen Einsatz gerufen. Gegen 13.00 Uhr wurde Vollalarm für die Feuerwehr Püttlingen ausgelöst. Grund hierfür war ein Wohnungsbrand mit Menschenrettung im Hixberger Weg in Köllerbach, bei dem auch der Brandinspekteur für den Regionalverband Saarbrücken, Tony Bender, anwesend war.
Da bei diesem Einsatz mehrere Atemschutzgeräte eingesetzt wurden, musste die Jahreshauptübung etwas umgeplant werden. Antreten war, bedingt durch den Einsatz, erst um 15.45 Uhr auf dem Parkplatz der Firma SACOM in der Matthias-Nickels-Straße. Nach der Meldung an den Chef der Wehr, Bürgermeister Martin Speicher, sowie den Brandinspekteur Tony Bender wurden die Fahrzeuge besetzt und es ging zurück zu den Gerätehäusern. Kurz darauf erfolgte der Alarm zur Jahreshauptübung.
Bei dem Übungsobjekt handelt es sich um zwei Lagerhallen aus einer Stahlkonstruktion mit Profilblechbedachung. In den Lagerhallen befinden sich große Schwerlastregale, in denen Motorrollerteile, Verkleidungen für Motorroller und diverse andere Materialien zur Auslieferung an Baumärkte und Einzelhändler gelagert werden. An einer Lagerhalle ist noch ein zweigeschossiges Büro- und Verwaltungsgebäude angebaut.
Folgendes Übungsszenario wurde angenommen:
Der Hausmeister wurde durch einen lauten Knall aus einer der beiden Hallen auf den Brand aufmerksam. Als er sich in der Lagerhalle umschauen wollte, stand ein Großteil der Halle in Brand, daraufhin alarmierte er über den Notruf 112 die Feuerwehr. Aufgrund dieser Meldung alarmierte die Haupteinsatzzentrale (HEZ) der Berufsfeuerwehr Saarbrücken die Gesamtwehr Püttlingen über Meldeempfänger und über Sirenen. Etwas zeitversetzt wird die DRK Bereitschaft Köllerbach sowie der THW Ortsverband Völklingen-Püttlingen alarmiert.
In der Montagehalle waren mehrere Angestellte der Firma damit beschäftigt, Motorroller zu montieren und für den Versand fertigzustellen. In der Halle werden neben den Motorrollerteilen auch größere Mengen an Benzin für die Zweiräder gelagert. Durch auslaufendes Benzin geriet der Montageplatz in Brand, der sich schlagartig ausdehnte und auf die weiteren Regalflächen ausdehnte. Sechs der mit Montage beschäftigten Angestellten erlitten teilweise starke Verbrennungen und vier Weitere erlitten einen Schock und werden in der riesigen Halle vermisst. Soweit die Übungsannahme.
Als erstes traf der Wehrführer Wolfgang Peter mit dem Kommandowagen (KdoW) an der Einsatzstelle ein, führte eine Lageerkundung durch und setzte die nachrückenden Kräfte entsprechend ein. Es wurden Einsatzabschnitte gebildet, für die auch getrennte Funkkanäle angeordnet wurden.
Primäre Aufgabe war die sofortige Einleitung der Menschenrettung aus der Lagerhalle. Hierbei wurde das Tanklöschfahrzeug (TLF) 16/25 des Löschbezirks Köllerbach eingesetzt. Der Angriffstrupp rüstete sich mit Atemschutzgeräten aus und ging zur Menschrettung in die verqualmte Lagerhalle vor. Aufgrund des Einsatzes vor der Jahreshauptübung wurden die Atemschutzgeräte nur geschultert und keine Masken angelegt. Da schon mehrere Atemschutzgeräte im Einsatz waren und nicht genügend Reservegeräte zur Verfügung stehen, wurden die Geräte nicht angeatmet, um die Einsatzbereitschaft nicht zu gefährden.
Das Löschgruppenfahrzeug (LF) 8 des Löschbezirks Köllerbach stellte die Wasserversorgung aus dem naheliegenden Köllerbach zum Tanklöschfahrzeug her. Der Gerätewagen Mannschaft (GW-M) aus Köllerbach unterstützte die Besatzung des Tanklöschfahrzeugs dabei, einen Überdrucklüfter in Stellung zu bringen sowie bei der Vornahme von 2 C-Rohren über das Hallendach.
Aufgabe des Löschbezirks Herchenbach mit dem Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W) war es, bei der Menschenrettung aus der Lagerhalle zu unterstützen. Hierzu rüstete sich der Angriffstrupp bereits auf der Anfahrt mit Atemschutzgeräten aus. Mit einem C-Rohr im Innenangriff ging der Trupp zur Unterstützung in die Lagerhalle vor. Der Reservetrupp stellte sich vor der Halle bereit. Nachrückende Kräfte vom Löschbezirk Herchenbach unterstützten bei der Herstellung der Wasserversorgung, in dem eine Zubringerleitung vom Köllerbach zum TSF-W verlegt wurde. Desweiteren wurden noch 2 C-Rohre, eines zur Abschirmung der Lagerhalle 2 und ein Weiteres zur Abschirmung der Hausmeisterwohnung vorgenommen. Außerdem wurde ein weiterer Überdrucklüfter vor dem Hallentor in Stellung gebracht.
Das Kleineinsatzfahrzeug (KEF) des Löschbezirks Püttlingen unterstützte bei der Erkundung. Die Besatzung des Hilfeleistungslöschfahrzeugs (HLF) 20/16 unterstützte ebenfalls bei der Menschenrettung aus der Halle und nahm ein C-Rohr über das Hallendach vor. Die Drehleiterbesatzung schirmte mittels Wenderohr das Büro- und Verwaltungsgebäude vor dem Flammenübergriff ab. Die Mannschaft des Tanklöschfahrzeugs (TLF) 16/25 aus Püttlingen stellte die Löschwasserversorgung zur Drehleiter und zum eigenen Fahrzeug aus einem Unterflurhydranten her und schirmte mit Vornahme von C-Rohren ebenfalls das Bürogebäude ab. Das Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) aus Püttlingen unterstützte bei der Wasserentnahme aus dem Köllerbach und stellte die Wasserversorgung zum Hilfeleistungslöschfahrzeug her.
Alle aus dem Gebäude geretteten Personen wurden zur Verletztensammelstelle gebracht und an das DRK übergeben. Die Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes nahmen sofort die Erstversorgung vor und koordinierten die Überführung in umliegende Krankenhäuser. Die Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks unterstützen bei der Wasserentnahme aus dem Köllerbach, indem sie mittels Sandsäcken den Köllerbach stauten.
Im Anschluss an die Übung ging es zur Übungsbesprechung und zu den Beförderungen in die Kyllberghalle. In der Übungsbesprechung lobte Brandinspekteur Tony Bender alle an der Übung Beteiligten. „Es hätte eigentlich keiner Jahreshauptübung bedurft, denn die Feuerwehrangehörigen haben bereits bei dem Einsatz vor der Jahreshauptübung ihre Schlagkraft bewiesen“, so Bender. Trotz des belastenden und anstrengenden Einsatzes wurde schnell und zügig, aber trotzdem ruhig gearbeitet. „Alles in allem eine gute Leistung“, so der Brandinspekteur.
 

Gemeinsame Übung: Löschbezirk Herchenbach und THW OV Völklingen-Püttlingen
Torsten Folz am 05.09.2013 um 08:40 (UTC)
 Am Donnerstag, 29. August 2013, hatten die Mitglieder des Löschbezirks Herchenbach die Möglichkeit, gemeinsam mit Helfern des THW Ortsverbandes Völklingen-Püttlingen eine Einsatzübung am ehemaligen Hüttenkrankenhaus in Saarbrücken-Burbach durchzuführen.

Folgendes Übungsszenario wurde angenommen: Während Reparaturarbeiten kommt es in einem im Keller befindlichen Technikraum zu einer Verpuffung. Dadurch gerät der betroffene Kellerraum in Brand und das Treppenhaus wird stark verqualmt. Zum Zeitpunkt der Verpuffung befinden sich 3 Personen im Gebäude; eine weitere Person konnte sich aus dem Gebäude retten. Laut Zeugenaussagen ist der Chef der Reparaturfirma, der sich zum Zeitpunkt des Unglücks vor dem Gebäude aufhielt, ins Gebäude gelaufen, um nach seinen Mitarbeitern zu sehen. Bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte kam er nicht zurück. Ein weiterer Mitarbeiter wurde im Bereich des 2. bzw. 3 Obergeschosses gesichtet.

Die zeitgleich an der Einsatzstelle eintreffenden Einheiten der Feuerwehr und des THW begannen sofort mit der Erkundung. Erste Informationen über das Geschehen konnten die an der Einsatzstelle anwesenden Passanten sowie der Mitarbeiter der Reparaturfirma geben.

Ein erster Trupp der Feuerwehr, unterstützt durch einen Trupp des Technischen Hilfswerks, ging unter Atemschutz mit C-Rohr zur Menschenrettung ins Kellergeschoss vor. Im Außenbereich wurde die Wasserversorgung zum Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W) hergestellt und der Sicherungstrupp stellte sich am Verteiler bereit. Da das Gebäude verqualmt war, wurde durch den Angriffstrupp eine Abluftöffnung geschaffen und vor dem Gebäude ein Überdrucklüfter eingesetzt.

Schnell war auch eine erste verletzte Person gefunden. Gemeinsam konnte der Verletzte durch Helfer der Feuerwehr und des THW gerettet werden. Zur Unterstützung wurde der Sicherungstrupp der Feuerwehr ins Gebäude geschickt, um weitere Personen zu suchen.

An einem Fenster machte sich eine Person im 1. Obergeschoss bemerkbar. Hier wurde durch die Besatzung des Tragkraftspritzenfahrzeugs (TSF) des Löschbezirks Püttlingen (das Fahrzeug wurde dem Löschbezirk Herchenbach für diese Übung zur Verfügung gestellt) die Rettung eingeleitet. Die 4-teilige Steckleiter wurde in Stellung gebracht und sich so Zugang zu der Person verschafft. Der Verletzte wurde direkt durch die Einsatzkräfte betreut. Da die Person über Schmerzen im Bein klagte und nicht mehr laufen konnte, musste die Peron mittels Schleifkorbtrage über eine schiefe Ebene gerettet werden. Hierbei wurden die Feuerwehrkräfte durch Helfer des Technischen Hilfswerks unterstützt.

Das THW baute mit ihrem Zugtruppfahrzeug die Einsatzleitung auf, einzelne Einsatzabschnitte wurden gebildet, die Einsatzdokumentation durchgeführt und Rückmeldungen an die Haupteinsatzzentrale abgegeben.

Die Einsatzkräfte im Kellergeschoss suchten weiter nach vermissten Personen und begannen auch schon mit der Brandbekämpfung. Schnell war das Feuer gelöscht und durch den Einsatz des Überdrucklüfters war das Gebäude schnell rauchfrei. Der Gashahn wurde abgeschiebert und die Energieversorgung durch den Energieversorger unterbrochen. Eine Schadstoffmessung ergab, dass ein Betreten des Gebäudes auch ohne Atemschutz möglich ist.

Im Gebäude wurde weiter nach vermissten Personen gesucht. In einem nicht durch Feuer und Rauch betroffenen Heizungsbereich wurde eine hinter dem Heizungsofen eingeklemmte Person aufgefunden. Hier musste schweres technisches Gerät eingesetzt werden. Aber auch hier gelang es zügig, die verletzte Person zu befreien und in Sicherheit zu bringen.

Da es zwischenzeitlich dämmerte, wurde auch damit begonnen, eine Einsatzstellenbeleuchtung aufzubauen, um die Einsatzstelle großflächig auszuleuchten.
Eine weitere Person hatte versucht, sich selbst in Sicherheit zu bringen und „rettete“ sich in einen Lichtschacht. Da die Treppe zu diesem Gebäudeteil nicht mehr begehbar war, musste eine Schachtrettung aufgebaut werden. Auch hier wurde die Person zügig gerettet und in Sicherheit gebracht.

Nachdem die Gerätschaften wieder auf den Fahrzeugen verstaut waren, wurde vor Ort noch eine kurze Übungsbesprechung durchgeführt. Es wurde ruhig und besonnen vorgegangen und die Menschenrettung zügig durchgeführt. Natürlich gibt es auch Kleinigkeiten zu verbessern, wie z. B. die Trennung der Funkkanäle. Alles in allem kann man aber von einer gelungenen Übung sprechen.

Im Anschluss an die Übungsbesprechung gab es noch einen kleinen Umtrunk sowie einen kleinen Imbiss. Ein herzliches Dankeschön geht an die Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks Völklingen-Püttlingen, die es uns ermöglicht haben, an der Übung teilzunehmen.
 

Gelungenes Fest zum 80-jährigen Bestehen des LB Herchenbach
Torsten Folz am 18.08.2013 um 09:38 (UTC)
 Am 20. und 21. Juli 2013 fanden auf dem Dorfplatz Herchenbach die Feierlichkeiten zum 80-jährigen Bestehen des Löschbezirks Herchenbach statt. Aus diesem Grund hatten die Feuerwehrangehörigen ein großes Festzelt auf dem Herchenbacher Dorfplatz aufgebaut.

Bei herrlichem Sommerwetter konnte Löschbezirksführer Uwe Müller zahlreiche Gäste zum Fassanstich begrüßen. Neben der Schirmherrin, Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, Bürgermeister Martin Speicher und den Fraktionssprechern der im Püttlinger Stadtrat vertretenen Parteien waren auch zahlreiche Abordnungen benachbarter Feuerwehren und befreundeter Vereine und Organisationen anwesend.

Nach Grußworten der Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, des Bürgermeisters Martin Speicher und des Wehrführers Wolfgang Peter wurde zur Tat geschritten und der Fassanstich gekonnt durch die Schirmherrin vorgenommen.

Gegen 20:30 Uhr startete das Programm auf dem sehr gut gefüllten Herchenbacher Dorfplatz. Im Festzelt war kein freier Platz zu bekommen. Zu Beginn sorgten die Show-Tenöre für gute Stimmung. Joachim "Jomi" Moser kündigte nach ihrem Auftritt die "wohl schönsten Beine Herchenbachs" an. Extra zum 80-jährigen Jubiläum hatten sich 5 Mitglieder des Löschbezirks Herchenbach etwas Besonderes einfallen lassen. Seit Anfang Mai wurde einmal wöchentlich eine Tanzchoreografie unter Leitung von Carmen Sander und Astrid Baltes einstudiert. Unterstützt von den beiden wurde der einstudierte Tanz unter tosendem Applaus der Anwesenden aufgeführt.

Am Sonntagmorgen spielte der Spielmannszug der Feuerwehr Elm zum Frühschoppen auf. Trotz hochsommerlicher Temperaturen fanden wieder zahlreiche Besucher den Weg nach Herchenbach und ließen sich den Erbseneintopf, die "Gefillde" mit Sauerkraut oder auch Schnitzel und Schwenker schmecken.

Am Abend sorgten die Saar-Glügonen für gute Laune und ließen so ein gelungenes Fest zum 80-jährigen Bestehen des Löschbezirks Herchenbach ausklingen.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle Helferinnen und Helfer, Sponsoren und Besucher des Festveranstaltung.
 

<- Zurück  1 ...  5  6  7  8  9  10  11  12 Weiter -> 
Werbung
 
"
Letzter Einsatz
 
15.08.2017, 19:01 Uhr
Containerbrand
Campingplatz Rocco del Schlacko
Saarlouiser Straße
Herchenbach
Nächster Dienst
 
19.08.2017, 16:00 Uhr
Gemeinsame Übung
FF Stadt Püttlingen
Gerätehaus Herchenbach
Wetterinfo
 
 
Sie sind der 101509 Besucher seit dem 13.05.2009. Vielen Dank!
=> Willst du auch eine kostenlose Homepage? Dann klicke hier! <=