Aktuelles

Gemeinsame Übung mit dem THW Ortsverband Völklingen-Püttlingen
Torsten Folz am 22.03.2014 um 09:50 (UTC)
 Am Samstag, den 22. Februar 2014, fand eine gemeinsame Übung des Löschbezirks Herchenbach und des THW Ortsverbandes Völklingen-Püttlingen an der ehemaligen Grundschule Engelfangen statt.

Die Übungsplaner hatten sich folgendes Szenario ausgedacht:
Bei Entkernungsarbeiten im Gebäude wurde eine Gasleitung beschädigt und es kam zu einer Explosion. Dadurch stürzte die Haupttreppe im Gebäude ein und es wurden mehrere Personen im Gebäude vermisst. Durch die Brandeinwirkung kam es auch zu einer starken Verqualmung, welche durch eine Nebelmaschine simuliert wurde. Nach der ersten Erkundung drang ein Trupp der Feuerwehr unter Atemschutz ins Gebäude vor. Unterstützt wurde er dabei durch einen weiteren Trupp des Technischen Hilfswerks. Zeitgleich wurde auch der Energieversorger zur Einsatzstelle gerufen, um die Gaszufuhr von außen abzustellen. Nachdem die Gaszufuhr abgestellt und keine gefährliche Gaskonzentration mehr messbar war, konnte auch ein Überdrucklüfter zum Einsatz gebracht werden, um die Verqualmung aus dem Gebäude zu entfernen.
Schnell war eine erste verletzte Person im Kellergeschoss gefunden und wurde in Sicherheit gebracht und dem Rettungsdienst übergeben. Die Rettung der vermissten Personen gestaltete sich nicht einfach. Aufgrund des Einsturzes der Haupttreppe konnte die 1. Etage vom Erdgeschoss aus nicht erreicht werden. Hier verschaffte sich das THW von der rückwärtigen Gebäudeseite einen Zugang zum Gebäude. Durch eine Spanplatte wurde eine Rettungsöffnung geschaffen und so konnte parallel zu den Maßnahmen im Erdgeschoss auch in der 1. Etage mit der Suche nach weiteren Vermissten begonnen werden. Zwei Personen konnten nur durch einen Mauerdurchbruch gerettet werden. Hierzu musste durch die Helfer des THW mittels Schlagbohrer und Vorschlaghammer eine Rettungsöffnung geschaffen werden.

Um die gesamten Einsatzmaßnahmen zu dokumentieren wurde eine Technische Einsatzleitung eingerichtet. Hier wurde eine Lagekarte erstellt und das weitere Vorgehen koordiniert. Durch die Übungsleitung wurden auch besondere Situationen eingespielt, mit denen auch bei realen Einsätzen zu rechnen ist. So wurde simuliert, dass sich neben dem Chef der Abrissfirma auch der Bürgermeister sowie Pressevertreter einen Überblick an der Einsatzstelle verschafften.

Nachdem alle Personen aus dem Gebäude gerettet und an den Rettungsdienst übergeben waren, konnte mit dem Rückbau der Gerätschaften begonnen werden. Zur anschließenden Übungskritik und zu einer gemeinsamen warmen Mahlzeit traf man sich im Anschluss in der Unterkunft des THW in Völklingen.
 

Jahresrückblick des Löschbezirks Herchenbach für das Jahr 2013
Torsten Folz am 22.02.2014 um 19:07 (UTC)
 Zur Hauptdienstbesprechung des Löschbezirks Herchenbach hatte Löschbezirksführer Uwe Müller eingeladen, um über das abgelaufene Jahr zu berichten. Neben den aktiven Feuerwehrangehörigen und Mitgliedern der Altersabteilung konnte Löschbezirksführer Müller noch folgende Ehrengäste begrüßen: den Chef der Wehr, Bürgermeister Martin Speicher, den Leiter des Fachbereichs 1 – Zentrale Dienste / Bürgerdienste, Bernd Bläs, die Feuerwehrsachbearbeiterin Elke Schuth, den Wehrführer der Feuerwehr Püttlingen, Wolfgang Peter, und seinen Stellvertreter Thomas Prinz. Weiterhin waren der Ehrenwehrführer Jürgen Eckle sowie der Ehrenlöschbezirksführer Gert Müller anwesend.

Im Anschluss an die Begrüßung wurde der Tätigkeitsbericht des Löschbezirks Herchenbach für das Jahr 2013 abgegeben. Zum 31.12.2013 bestand der Löschbezirk Herchenbach aus 27 aktiven Feuerwehrangehörigen, davon eine Feuerwehrfrau und 26 Feuerwehrmänner. Damit konnte die Mitgliederzahl im Vergleich zum vergangenen Jahr um 2 Feuerwehrangehörige gesteigert werden. In der Altersabteilung befinden sich zurzeit 8 Feuerwehrkameraden.
Im vergangenen Jahr waren 27 Übungsdienste angesetzt, wobei durchschnittlich 19 Feuerwehrangehörige anwesend waren. Einen 100%-igen Dienstbesuch hatte Hans-Werner Klein. Im Jahr 2013 wurde der Löschbezirk durch die Haupteinsatzzentrale der Berufsfeuerwehr Saarbrücken zu 17 Einsätzen alarmiert, davon waren 12 Brandeinsätze, 2 Einsätze zur technischen Hilfeleistung, 2 Alarmierungen durch Brandmeldeanlage (BMA) und ein blinder Alarm. Zu den Einsätzen ist anzumerken, dass 13 der 17 Alarmierungen in der Zeit zwischen 08:00 Uhr und 16:00 Uhr waren, also zu einer Zeit, bei der die meisten Feuerwehrangehörigen auf der Arbeit sind. Trotzdem waren bei all diesen Einsätzen immer mindestens 6 Feuerwehrangehörige im Einsatz. Für die Größe des Löschbezirks ist dies eine sehr gute Tagesverfügbarkeit. Neben diesen 17 Einsätzen wurden im Rahmen der Brandsicherheitswache beim Rocco del Schlacko weitere 10 Einsätze abgearbeitet.
Im Jahr 2013 wurden durch die Angehörigen des Löschbezirks Herchenbach insgesamt 4.602 Stunden abgeleistet, darin sind zahlreiche Stunden, die für die Veranstaltungen der Interessengemeinschaft Herchenbach (IGH) und für sonstige Aktivitäten erbracht wurden, noch nicht eingerechnet.

An folgenden Ereignissen war der Löschbezirk Herchenbach im Jahr 2013 beteiligt:
02. Januar: Beerdigung unseres ehemaligen Löschzugführers Richard Folz
11. Januar: Neujahrskonzert der Stadt Püttlingen in der Stadthalle
20. Januar: Ehrung von Feuerwehrangehörigen wegen langjähriger Mitgliedschaft
25. Januar: Einweihung des Gerätewagens-Nachschub sowie 10-jähriges Bestehen der Jugendfeuerwehr des Löschbezirks Walpershofen
12. Februar: traditionelles Heringsessen des Löschbezirks Herchenbach
17. Februar: Hauptdienstbesprechung des Löschbezirks Herchenbach
20. Februar: 40. Geburtstag unseres Löschbezirksführers Uwe Müller
17. März: Einladung zur Generalversammlung der Jugendfeuerwehr Püttlingen
21. und 23. März: Gemeinsame Übung mit dem THW Ortsverband Völklingen-Püttlingen am ehemaligen Gasthaus „Zur Linde“.
14. April: Gratulation zum 70. Geburtstag des DRK-Mitglieds Franz Dillhöfer
18. April: Treffen der Alterskameraden des Löschbezirks im Gerätehaus Herchenbach
19. April: Beerdigung des Riegelsberger Löschbezirksführers Andreas Nalbach
30. April: Aufstellen des Maibaums auf dem Dorfplatz
19. Mai: Besuch einer Abordnung der Feuerwehr Senftenberg im Gerätehaus Herchenbach
25. Mai: Gemeinsame Übung mit dem Löschbezirk Walpershofen am Trümmerhaus an der Landesfeuerwehrschule
25. Mai: 50. Geburtstag unseres Feuerwehrkameraden Frank Paffrath
07. Juni: Männerbacken der IGH im Backhaus Herchenbach
14. - 16. Juni: Waldfest des Löschbezirks Püttlingen im Jungenwald
26. Juni: Objektbegehung Seniorenresidenz „Im Burgwinkel“
20. u. 21. Juli: Feier zum 80-jährigen Jubiläum des Löschbezirks Herchenbach auf dem Dorfplatz
28. Juli: 75. Geburtstag unseres Feuerwehrkameraden Günter Gras
08. – 11. August: Brandsicherheitswache bei der Veranstaltung Rocco del Schlacko
14. August: Familienfeier des Löschbezirks am Hof am Forst
16. August: Abschlussübung der Jugendfeuerwehr Püttlingen am Ende des Zeltlagers
25. August: Gemeinsame Übung aller Löschbezirke der Feuerwehr Püttlingen im Industriegebiet Etzenhofen bei den Firmen Herber und Tosch
29. August: Gemeinsame Übung mit dem THW Ortsverband Völklingen-Püttlingen am alten Hüttenkrankenhaus in Burbach
07. September: Jahreshauptübung der Feuerwehr Püttlingen auf dem Gelände der Firma SACOM
28. September: Gemeinsame Übung benachbarter Feuerwehren anlässlich des Oktoberfestes des Löschbezirks Walpershofen an der Köllertalhalle
25. Oktober: Einführung des neuen THW-Ortsbeauftragten Maik Sticher
26. Oktober: Gemeinsame Nachtübung mit dem Löschbezirk Walpershofen
14. November: Treffen der Alterskameraden des Löschbezirks im Gerätehaus Herchenbach
23. November: Gemeinsame Brandmeistersitzung mit dem Löschbezirk Walpershofen
24. November: Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses des Löschbezirks Schwarzenholz
29. November: Einladung zum Familienabend des Deutschen Roten Kreuzes, Ortsverband Köllerbach
01. Dezember: Beteiligung beim Aufstellen des Weihnachtsbaumes mit anschließendem Besuch des Nikolauses auf dem Dorfplatz
14. Dezember: Einladung zum Familienabend des Technischen Hilfswerks, Ortsverband Völklingen-Püttlingen
18. Dezember: Einladung zum letzten Dienst des Löschbezirks Püttlingen
21. Dezember: letzte Übung des Löschbezirks Herchenbach am Hof am Forst
26. Dezember: gemeinsamer Kirchgang der Püttlinger Hilfsorganisationen

Außerdem wurden im Laufe des Jahres 2013 noch diverse Veranstaltungen befreundeter Wehren, Organisationen und Vereine besucht.
 

Ehrung für langjährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr
Torsten Folz am 22.02.2014 um 18:46 (UTC)
 Wie bereits in den vergangenen Jahren fand im Januar traditionell die Ehrung von langjährigen Mitgliedern der Feuerwehr Püttlingen in Uhrmachers Haus statt. Zu diesem Termin lädt die Stadt Püttlingen alle zu Ehrenden nebst Partner ein. Wie schon in der Neujahrsansprache hob Bürgermeister Martin Speicher den Stellenwert der ehrenamtlichen Tätigkeit der Feuerwehrangehörigen heraus. Auch der Brandinspekteur für den Regionalverband Saarbrücken, Tony Bender, lobte die Arbeit der Püttlinger Feuerwehrangehörigen. „Ich konnte mich im vergangenen Jahr mehrfach davon überzeugen, dass die Feuerwehranghörigen aus Püttlingen gute Arbeit leisten.“, so Bender.

Im Anschluss an die Grußworte wurden die Ehrungen durch Bürgermeister Speicher, Brandinspekteur Bender und den Vorsitzenden des Feuerwehrverbandes für den Regionalverband, Thomas Quint, vorgenommen.

Folgende Feuerwehrangehörige des Löschbezirks Herchenbach wurden geehrt:

Für 30-jährige Mitgliedschaft wurden Hauptlöschmeister Peter Schröder und Hauptfeuerwehrmann Jürgen Kockler mit einem Geschenk und einer Dankurkunde ausgezeichnet.

Für 20-jährige Mitgliedschaft wurde Brandmeister Oliver Himbert mit einem Uhrgeschenk und ebenfalls einer Dankurkunde geehrt.
 

Maschinisten absolvieren Fahrsicherheitstraining
Torsten Folz am 03.11.2013 um 16:13 (UTC)
 Insgesamt hatten 6 Maschinisten des Löschbezirks Herchenbach die Möglichkeit, mit dem Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W) an einem Fahrsicherheitstraining teilzunehmen. Ausgerichtet wurde das Fahrsicherheitstraining durch den Feuerwehrverband für den Regionalverband Saarbrücken in Zusammenarbeit mit dem ADAC Saarland.
Rüdiger Haupt, ausgebildeter Fahrtrainer des ADAC Saarland und zuständig für das Training mit Großfahrzeugen, leitete das Fahrsicherheitstraining. Zuerst einmal gab es theoretische Informationen über die richtige Sitz- und Spiegeleinstellung, so dass sich z. B. der tote Winkel auf ein Minimum reduzieren lässt. Besonderen Wert wurde jedoch auf die fahrpraktischen Übungen gelegt. In der Regel handelt es sich bei den Fahrzeugführern ja nicht um Berufskraftfahrer, die tagtäglich einen LKW fahren, sondern um Fahrer, die normalerweise nur PKWs fahren. In Einsatzsituationen, wenn zur Erfüllung der hoheitlichen Aufgabe mit Sondersignal (Blaulicht und Martinhorn) gefahren werden muss, bedeutet das Stress für den Fahrzeugführer.
In dieser schwierigen und stressigen Situation muss auch mit dem Fehlverhalten der anderen Verkehrsteilnehmer gerechnet werden. Aus diesem Grund werden Fahrsicherheitstrainings abgehalten, um in solchen Situationen angemessen handeln zu können.
Das Fahrsicherheitstraining begann mit einem sogenannten Handling-Parcours. Dort wurden Slalom- und Kurvenfahrten geübt. Bevor es mit den Fahrzeugen auf die Strecke ging, hatten alle Fahrzeugführer die Möglichkeit, sich den Parcours anzuschauen und mussten schätzen, mit welcher durchgehenden Geschwindigkeit sie durch die gestellte Aufgabe fahren können. Von Übung zu Übung wurde der Schwierigkeitsgrad erhöht. So wurden Bremsübungen auf regennasser Fahrbahn und auf halbseitig glatter Straße trainiert, um auszutesten, wie sich das Fahrzeug in solchen Situationen verhält. Außerdem wurde eine Vollbremsung mit plötzlichem Richtungswechsel geübt. Auch solche Situationen können bei einer Einsatzfahrt auftreten. „Dieses Fahrer-Training ist ganz wichtig für die Feuerwehrangehörigen, damit sie ein Gefühl für die Autos bekommen“, so der Vorsitzende des Feuerwehrverbandes für den Regionalverband Saarbrücken, Thomas Quint. Schließlich tragen sie im Einsatz eine sehr große Verantwortung.
Auch für die Zukunft sind weitere Fahrsicherheitstrainings und Aufbaukurse geplant. Solch einen Kurs sollten, wenn möglich, alle Einsatzfahrzeugführer besuchen. Denn nichts ist wichtiger, als sicher und gesund an den Einsatzort und wieder zurückzukommen.
 

Gemeinsame Nachtübung der Löschbezirke Herchenbach und Walpershofen
Torsten Folz am 27.10.2013 um 15:06 (UTC)
 Am Samstag, den 26.10.2013, fand eine gemeinsame Nachtübung der Löschbezirke Herchenbach und Walpershofen statt. Um 19.00 Uhr traten insgesamt 34 Feuerwehrangehörige der beiden Löschbezirke am Gerätehaus Herchenbach zur Meldung an die Wehrführer Volker Klein (Riegelsberg) und Wolfgang Peter (Püttlingen) an. Nach dem Antreten wurden die Fahrzeuge besetzt und die Nachtübung konnte beginnen.

Die erste Einsatzübung fand im Riegelsberger Ortsteil Walpershofen in der Herchenbacher Straße statt. Folgendes Übungsszenario hatte sich der stellvertretende Löschbezirksführer des Löschbezirks Walpershofen, Manuel Brück, ausgedacht: Ein PKW war aufgrund überhöhter Geschwindigkeit von der Fahrbahn abgekommen und gegen ein Treppengeländer geprallt. Der Fahrzeugführer wurde durch den Aufprall in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Außerdem wurden mehrere Fässer mit Gefahrgut einen Abhang hinuntergeschleudert, die zum Teil leckschlugen.

Als erstes Fahrzeug traf das Tanklöschfahrzeug 16/25-TH (TLF 16/25-TH) an der Einsatzstelle ein. Sofort wurde mit der patientengerechten Rettung des eingeklemmten Fahrers begonnen. Das Fahrzeug wurde entsprechend unterbaut und die Rettung mit hydraulischem Rettungsgerät begonnen. Außerdem wurde der zweifache Brandschutz sichergestellt und die Einsatzstelle aufgrund der Dunkelheit ausgeleuchtet. Zusätzlich wurde der Löschbezirk Herchenbach zur Einsatzstelle nachalarmiert. Aufgabe der Besatzung des Tragkraftspritzenfahrzeugs-Wasser (TSF-W) war es, eine Erkundung im Bereich der leckgeschlagenen Gefahrgutfässer durchzuführen. Da es auch zu einem Brand in diesem Bereich kam, wurde ein 3-facher Brandschutz aufgebaut und die Brandbekämpfung durchgeführt. Außerdem wurde in diesem Bereich auch die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Die Wasserversorgung wurde durch das Tanklöschfahrzeug des Löschbezirks Püttlingen, das dem Löschbezirk Herchenbach für diese Übung zur Verfügung gestellt wurde, sichergestellt. Außerdem wurde die Besatzung des TSF-W bei der Ausleuchtung unterstützt. Nachdem die verunfallte Person aus dem Fahrzeug befreit und das Feuer gelöscht war, wurden die Geräte wieder auf die Fahrzeuge verladen und diese wieder einsatzbereit gemeldet.

Ein Folgeeinsatz ließ nicht lange auf sich warten. Unter der Leitung vom Herchenbacher Löschbezirksführer, Uwe Müller, wurden die Fahrzeuge nach und nach zu einem Wohnungsbrand in der Saarlouiser Straße in Herchenbach abgerufen.

Als erstes Fahrzeug traf das TSF-W des Löschbezirks Herchenbach an der Einsatzstelle ein. Folgende Lage wurde vorgefunden: Im ersten Obergeschoss des Gebäudes war Feuerschein zu sehen und aus den Fenstern drang dichter Qualm. Außerdem war es durch die starke Hitzestrahlung im Außenbereich des Gebäudes zu einem Sekundärbrand gekommen. Kaum an der Einsatzstelle angekommen, kam es auch zu einem Druckgefäßzerknall. Um das Übungsszenario so realistisch wie möglich darzustellen, hatte sich Manuel Brück, ausgebildeter Pyrotechniker, einiges einfallen lassen. So kam es beim Öffnen der Eingangstür zu einer Durchzündung, die mit lautem Knall und Lichteffekten einherging. Laut Aussagen des Hauseigentümers sollen sich noch 2 Personen im ersten Stock aufhalten.

Der Angriffstrupp des TSF-W aus Herchenbach ging unter Atemschutz mit einem C-Rohr zur Menschenrettung ins Gebäude vor. Kurz darauf traf auch das Tanklöschfahrzeug aus Walpershofen an der Einsatzstelle ein. Durch Vornahme einer Steckleiter auf der Gebäudevorderseite verschafften sie sich Zugang ins Gebäude, um von dort bei der Menschenrettung zu unterstützen. In der Zeit, in der die beiden Trupps im Gebäude die vermissten Personen suchten, wurde die Wasserversorgung aus einem Unterflurhydranten hergestellt, die Einsatzstelle ausgeleuchtet und ein Überdrucklüfter in Stellung gebracht. Nachdem die erste Person gefunden und in Sicherheit gebracht war, wurde kurz darauf auch die zweite Person gefunden. Die eingebaute Treppe war, so die Übungsannahme, jedoch nicht mehr passierbar, so dass die zweite Person mittels Schleifkorbtrage über eine schiefe Ebene gerettet werden musste. Im Laufe des Einsatzes wurde noch bekannt, dass sich 2 Kinder in der an das Wohnhaus angebauten Scheune befinden sollen. Diese wurden ebenfalls schnell gefunden und ins Freie gebracht. Nachdem die Personenrettung abgeschlossen und das Feuer gelöscht war, konnten die Einsatzgeräte wieder auf die Fahrzeuge verladen werden. Nachdem die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt war, ging es zur Übungsbesprechung ins Feuerwehrgerätehaus Herchenbach.

Bei beiden Übungen überzeugten sich neben den Angehörigen der Altersabteilung sehr viele Zuschauer von der Leistungsfähigkeit der beiden Löschbezirke. Bei der zweiten Übung fragten sich aufgrund der realistischen Übungsdarstellung sogar einige Zuschauer, ob es sich wirklich nur um eine Übung oder um einen echten Einsatz handelt.

Die Übungen wurden ruhig und gekonnt durchgeführt, so das Fazit der Übungsbeobachter. Einige kleinere Fehler wurden angesprochen, die es in Zukunft zu vermeiden gilt. Aber dafür wären Übungen ja da, so der Riegelsberger Wehrführer Volker Klein. Besonders wurde die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit der beiden Löschbezirke gelobt. Im Zuge der immer schlechter werdenden Tagesverfügbarkeit ist es zukünftig auch denkbar, sich bei Einsätzen zu unterstützen. Durch solche Übungen wird die Zusammenarbeit entsprechend erleichtert. Auch für die Zukunft sind weitere Übungen beider Löschbezirke geplant.

Im Anschluss an die Übungsbesprechung gab es noch einen kleinen Umtrunk sowie einen kleinen Imbiss. Ein besonderer Dank geht an Manuel Brück, der durch seine Effekte für eine sehr realistische Übungsdarstellung sorgte.
 

Gemeinsame Übung am Oktoberfest des Löschbezirks Walpershofen
Marc Schneider am 06.10.2013 um 20:00 (UTC)
 Am Samstag, den 28.09.2013, hatte der Löschbezirk Walpershofen der Freiwilligen Feuerwehr Riegelsberg zu einem Oktoberfest an der Köllertalhalle in Walpershofen eingeladen. Für den Nachmittag war eine gemeinsame Übung der Löschbezirke Walpershofen, Herchenbach, Heusweiler, Berschweiler und Elm angesetzt. Geplant wurde das Übungsszenario von Brandmeister Sven Wendel aus Walpershofen.

Pünktlich um 15:00 Uhr hieß es für alle 46 Kameradinnen und Kameraden der beteiligten Löschbezirke "Antreten zur großen Schauübung und Meldung an den Walpershofener Löschbezirksführer Pascal Altmayer". Im Anschluss rückten die Einsatzfahrzeuge in den Bereitstellungsraum an der Firma Reifen Blank ein. Nach erfolgter Sirenenalarmierung und Übungsdurchsage per Funk rückten die Fahrzeuge, in zeitlich etwas versetzter Reihenfolge, mit Blaulicht und Martinshorn zum Übungsobjekt "Herchenbacher Straße 20" an. Der Riegelsberger Wehrführer Volker Klein erläuterte den Zuschauerinnen und Zuschauern über Lautsprecher das einzelne Vorgehen der
Übungsteilnehmer.

Der Angriffstrupp des Tragkraftspritzenfahrzeugs-Wasser (TSF-W) vom Löschbezirk Herchenbach rüstete sich bereits auf der Anfahrt mit Atemschutzgeräten aus, um an der Einsatzstelle wertvolle Zeit zu sparen, und direkt mit der Personenrettung beginnen zu können. Am "Einsatzort" eingetroffen, wurde das Fahrzeug auf dem Parkplatz vor der Köllertalhalle positioniert. Aus dem Gebäude drangen bereits dichte Rauchschwaden nach außen. Mehrere Personen konnten sich nicht mehr selbst in Sicherheit bringen und wurden noch im Gebäude vermisst. Der vorgehende Trupp rüstete sich mit Hohlstrahlrohr, Bergetuch, Handlampe, Funkgerät und weiteren zur Rettung benötigten Materialen aus. Parallel hierzu verlegte der Wassertrupp die Schlauchleitung vom Fahrzeug zum Gebäudeeingang. Über den Hintereingang verschaffte man sich Zutritt zum Gebäude. Nun rüstete sich auch der Wassertrupp mit Atemschutzgeräten aus, um jederzeit als Sicherungstrupp und somit zweiter Angriffstrupp fungieren zu können. Die Wasserversorgung wurde vom Walpershofener Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) aus zum Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W) sichergestellt. Nachdem der Angriffstrupp eine Abluftöffnung im Keller des verrauchten Gebäudes geschaffen hatte, wurde durch den Löschbezirk Walpershofen ein Überdrucklüfter vor der Eingangstür in Stellung gebracht, um das Gebäude schnell rauchfrei zu bekommen. Bereits nach wenigen Minuten erreichte den Staffelführer bzw. Einsatzleiter durch den Trupp im Innern des Gebäudes die Rückmeldung, dass eine Person im Kellergeschoss gefunden wurde und nun ins Freie verbracht wird. Die gerettete Person wurde anschließend zur medizinischen Versorgung an den Rettungsdienst übergeben.

Der Löschbezirk Walpershofen begann währenddessen mit der Brandbekämpfung über ein C-Rohr im Außenbereich des Gebäudes. Außerdem
wurde eine vierteilige Steckleiter aufgebaut und eine Anleiterbereitschaft neben dem Hintereingang hergestellt.

Auf der anderen Gebäudeseite war der Löschbezirk Heusweiler mit dem Tanklöschfahrzeug (TLF) und dem Drehleiterfahrzeug (DLK) in Stellung gegangen. Über die ausgefahrene Drehleiter mit Rettungskorb konnten zwei Personen aus einem Fenster des Gebäudes gerettet und in Sicherheit gebracht werden. Nach erfolgter Menschenrettung widmete man sich auch hier in erster Linie dem Löschangriff. Hierbei kam unter anderem ein auf dem Korb der Drehleiter befestiges Wenderohr zum Ablöschen des Daches zum Einsatz.

Die Löschbezirke Berschweiler und Elm hatten die Aufgabe, eine sogenannte "Riegelstellung" durchzuführen. Dies ist notwendig, um ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude rechtzeitig verhindern zu können. Ebenso wurde auch hier ein Außenangriff mit mehreren C-Rohren durchgeführt.

Ein herzliches Dankeschön geht an die Kameradinnen und Kameraden vom Löschbezirk Walpershofen, die es uns ermöglicht haben, an der gemeinsamen Übung teilzunehmen.
 

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28.09.2017, 13:22 Uhr
Brand 3
Brand in Hinterhof
Auener Straße
Püttlingen
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13.10.2017, 19:00 Uhr
Gemeinsame Übung
mit LB Walpershofen
Gerätehaus Herchenbach
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