Aktuelles

Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Püttlingen
Torsten Folz am 09.09.2014 um 17:48 (UTC)
 Am Samstag, den 06. September 2014, fand die Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Püttlingen in Zusammenarbeit mit dem THW-Ortsverband Völklingen-Püttlingen und den DRK-Ortsvereinen Köllerbach und Püttlingen an der Kyllbergschule im Ortsteil Köllerbach statt.

Zuerst erfolgte die Meldung durch den Püttlinger Wehrführer Thomas Prinz an den Chef der Wehr, Bürgermeister Martin Speicher, und an den Wehrführer aus Riegelsberg, Volker Klein, der die Übung in Vertretung für den Brandinspekteur des Regionalverbandes Saarbrücken, Tony Bender, beobachtete. Danach wurden die Fahrzeuge besetzt und die Einsatzkräfte begaben sich in die Bereitstellungsräume.

Die Übungsverantwortlichen hatten die Übung in zwei Übungsabschnitte unterteilt. Im ersten Abschnitt wurde folgende Lage angenommen:
Aufgrund einer Verpuffung im Heizungsraum kommt es zu einem Brand im Kellergeschoss der Grundschule Köllerbach mit starker Verqualmung im gesamten Schulgebäude. Durch den Knall wird die Schulleitung auf das Feuer aufmerksam und veranlasst mittels Handsirene die Räumung. Ein Großteil der Schüler und des Lehrpersonals können sich aus dem Gefahrenbereich retten. An der Sammelstelle wird festgestellt, dass mehrere Schüler und Lehrer fehlen und im Gebäude eingeschlossen sind.

Im zweiten Übungsabschnitt musste ein mit Reparaturarbeiten beschäftigter Angestellter einer Wartungsfirma aus dem Kohlebunker der Heizungsanlage gerettet werden, außerdem wurde während der Rettungsmaßnahmen ein Kind durch einen vorbeifahrenden PKW-Fahrer erfasst und unter dem Fahrzeug eingeklemmt.

Als erstes Fahrzeug traf der Kommandowagen (KdoW) mit dem Wehrführer Thomas Prinz und seinem Stellvertreter Ruwen Dümont an der Kyllbergschule ein. Sofort führten die beiden eine erste Erkundung durch und wiesen die nachrückenden Einsatzkräfte in die Lage ein.

Das nächste Einsatzfahrzeug an der Einsatzstelle war das Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W) des Löschbezirks Herchenbach. Die Einsatzkräfte hatten sich bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle mit Atemschutzgeräten ausgestattet und gingen sofort zur Menschenrettung ins Schulgebäude vor. Eine Person wurde über eine sogenannte „schiefe Ebene“ gerettet. Die Hausmeisterwohnung wurde mit einem C-Rohr im Außenangriff abgeschirmt und ein Überdrucklüfter vorgenommen. Als nächstes traf das Tanklöschfahrzeug (TLF 16/25) des Löschbezirks Köllerbach ein. Auch hier ging der Angriffstrupp zur Menschenrettung ins Gebäude vor. Eine Person wurde mittels Sprungkissen aus dem Gebäude gerettet. Außerdem wurde ebenfalls ein Überdrucklüfter eingesetzt und ein C-Rohr zur Abschirmung der Pausenhalle vorgenommen. Das Löschgruppenfahrzeug (LF 8) stellte die Wasserversorgung aus der Jahnstraße zum Tanklöschfahrzeug her und unterstützte danach bei der Vornahme des Überdrucklüfters. Die Anfahrt über die Jahnstraße gestaltete sich aufgrund der Parksituation etwas schwierig. Bitte denken Sie beim Parken daran, dass Feuerwehr- bzw. Rettungsdienstfahrzeuge ungehindert passieren können, ansonsten geht wertvolle Zeit verloren. Der Gerätewagen-Mannschaft (GW-M) des Löschbezirks Köllerbach unterstützte die Besatzung des Tanklöschfahrzeugs bei der Vornahme des Sprungkissens.

Im unteren Bereich der Schule wurde der Löschbezirk Püttlingen eingesetzt. Das Kleineinsatzfahrzeug (KEF) war in diesem Bereich das erste Einsatzfahrzeug. Auch hier wurde eine entsprechende Erkundung durchgeführt und die Einsatzabschnittsleitung eingerichtet. Die Besatzung des Tanklöschfahrzeugs des Löschbezirks Püttlingen ging ebenfalls zur Menschenrettung im unteren Bereich der Schule vor. Die Drehleiter mit Korb (DLK) wurde an einem Fenster angeleitert und über die Krankentragenhalterung wurde ein Person aus dem Gebäude gerettet. In der Zwischenzeit wurde die Wasserversorgung aus der Kyllbergstraße durch das Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) aus Püttlingen hergestellt. Soweit der erste Übungsabschnitt.

Im zweiten Teil der Übung wurde die unter dem Fahrzeug eingeklemmte Person durch die Besatzung des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs (HLF) mittels Hebekissen gerettet.

Die Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerkes retteten die abgestürzte Person aus dem Kohlebunker mittels Dreibein und Rollgliss.

Die geretteten Personen wurden an das Deutsche Rote Kreuz übergeben, das in der Kyllberghalle eine Verletztensammelstelle eingerichtet hatte. Dort wurden die Personen registriert, betreut, Erste-Hilfe-Maßnahmen eingeleitet und die Überführung in Krankenhäuser vorbereitet.

Nach der Übung erfolgten die Übungsbesprechung sowie Beförderungen in der Kyllberghalle. Vom Löschbezirk Herchenbach wurden folgende Feuerwehrangehörige befördert: zum Oberfeuerwehrmann Mathias Bölinger, Christian Jungmann, Marc Schneider, Jan Paffrath und Michael Himbert; zum Hauptfeuerwehrmann Hans-Werner Klein und zum Löschmeister Jens-Christian Merg.
 

Einladung zur Jahreshauptübung von Feuerwehr, THW und DRK
Marc Schneider am 05.09.2014 um 16:52 (UTC)
 Am Samstag, den 06. September 2014, findet die diesjährige Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Püttlingen in Zusammenarbeit mit dem THW OV Völklingen-Püttlingen und den DRK-Ortsvereinen Püttlingen und Köllerbach statt.

Die Wehr, das THW und das DRK treten um 15:00 Uhr an der Grundschule Köllerbach, Zur Sporthalle, 66346 Püttlingen, zur Meldung an den Kreisbrandinspekteur und den Chef der Wehr an. Anschließend erfolgt der Alarm zum Einsatz an dem Brandobjekt "Grundschule Köllerbach".

Nach der Übung findet in der Kyllberghalle an der Grundschule Köllerbach, Zur Sporthalle, 66346 Püttlingen, ein gemütliches Beisammensein mit Übungskritik und verschiedenen Beförderungen statt.

Die Mannschaft des Löschbezirks Herchenbach würde sich über den Besuch vieler Mitbürgerinnen und Mitbürger bei der Übung freuen.
 

Übung an der Landesfeuerwehrschule
Torsten Folz am 05.07.2014 um 11:29 (UTC)
 Am Samstag, den 28. Juni 2014, konnten die Mitglieder des Löschbezirks Herchenbach gemeinsam mit den Feuerwehrangehörigen des Löschbezirks Walpershofen auf dem Übungsgelände der Landesfeuerwehrschule des Saarlandes üben. Um 10:00 Uhr machten wir uns gemeinsam auf den Weg nach Saarbrücken. Bevor mit den Übungen begonnen wurde, gab es eine kurze Einweisung auf dem Übungsgelände. Außerdem wurde kurz auf die Unfallverhütungsvorschriften und das Anlegen der persönlichen Schutzausrüstung eingegangen.

Danach wurde die Mannschaft aufgeteilt und es ging zu den Ausbildungsstationen. In der ersten Station wurde das Thema „Erdung Saarbahn“ vermittelt. Bevor es zur praktischen Anwendung auf der nachgebildeten Gleisstrecke auf dem Übungsgelände ging, wurden nochmals theoretische Grundlagen wiederholt. Danach wurde mit der praktischen Übung begonnen. Zuerst wurde geprüft, ob die Oberleitung noch unter Spannung steht. Nachdem klar war, dass die Oberleitung spannungslos war, wurde mit der Erdung der Oberleitung mittels Erdungsstangen begonnen. Nachdem die Geräte wieder zurückgebaut waren, wurde eine kurze Mittagspause mit Lyoner, Rohessern, Frikadellen und Weck eingelegt.

Nach der Pause wurden die Gruppen getauscht und es ging zur zweiten Ausbildungsstation. Hier stand das Thema Absturzsicherung auf dem Ausbildungsplan. Auch hier wurden zuerst wieder die theoretischen Grundlagen aufgefrischt. So wurden z. B. die bei der Absturzsicherung notwendigen Knoten und Stiche wiederholt und geübt. Danach konnten die Übungsteilnehmer das zuvor in der Theorie Erlernte in die Praxis umsetzen.

Die dritte und letzte Ausbildungsstation wurde am Trümmerhaus durchgeführt. Hier wurde ein Brand im 1. Obergeschoss angenommen. Zuerst traf das Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser des Löschbezirks Herchenbach an der Einsatzstelle ein. Der Angriffstrupp hatte sich bereits auf der Anfahrt mit Atemschutz ausgerüstet und so konnte er direkt mit einem C-Rohr zur Menschenrettung ins 1. Obergeschoss vorgehen. Dort wurde direkt mit der Personensuche begonnen. Das nachrückende Hilfeleistungslöschfahrzeug des Löschbezirks Walpershofen stellte den Sicherungstrupp. Außerdem wurde die Wasserversorgung hergestellt und die Anleiterbereitschaft mittels einer Steckleiter hergestellt. Doch plötzlich kam über Funk das Notsignal „Mayday, Mayday, Mayday“ des Angriffstrupps. Dem Truppführer wurde plötzlich schlecht und er konnte sich nicht mehr selbst ins Freie bringen. Der Sicherungstrupp machte sich sofort auf den Weg ins 1. Obergeschoss, um den „verunglückten“ Feuerwehrangehörigen zu retten. Nachdem der Feuerwehrangehörige ins Freie gebracht war, wurde er dem bereitstehenden Rettungsdienst übergeben. Danach war auch diese Übung beendet.

Nachdem auch die gebrauchten Atemschutzgeräte und das weitere eingesetzte Material verladen waren, ging es wieder zurück in die Gerätehäuser.

Auch diese Übungen haben wieder dazu beigetragen, die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit weiter zu verbessern und zu fördern.
 

Besuch bei der Feuerwehr Rosenheim
Torsten Folz am 06.06.2014 um 14:28 (UTC)
 Im Rahmen der Lehrfahrt des Löschbezirks Herchenbach an den Chiemsee besuchten die Feuerwehrangehörigen auch die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Rosenheim. Am Samstag, den 31. Mai 2014, machten wir uns auf den Weg zur Hauptfeuerwache der Feuerwehr Rosenheim. Dort angekommen erwarteten uns schon Robert Sailer und Josef Maier, die uns einen kurzen Einblick über den Aufbau der Feuerwehr gaben. So wurde aufgrund der Größe der Stadt Rosenheim im Jahr 2009 eine Einsatzstaffel eingeführt. Von Montag bis Freitag sind mindestens 6 Feuerwehrangehörige in der Zeit von 06:00 Uhr bis 18:00 Uhr einsatzbereit. In der einsatzfreien Zeit kümmern sich die städtischen Bediensteten um die Pflege und Wartung der Fahrzeuge und Geräte.

Im Anschluss daran begann die Führung durch das Feuerwehrgerätehaus. Es stehen verschiedene Werkstätten (z. B. Atemschutzwerkstatt, Schlosserei, Schreinerei, Elektrowerkstatt) zur Verfügung. Hier können die entsprechenden Wartungs- und Reparaturarbeiten durchgeführt werden. Im Obergeschoss befindet sich eine Atemschutzübungsstrecke. Außerdem ist hier ein Fitnessraum eingerichtet, den alle Feuerwehrangehörigen jederzeit nutzen können.

Im Erdgeschoss befinden sich die Einsatzzentrale und die Umkleideräume mit direktem Zugang zu den Fahrzeughallen. Hier sind zahlreiche Einsatzfahrzeuge und Sonderfahrzeuge untergebracht.

Die Zeit verging wie im Flug und wir mussten auch schon wieder weiter. Nach der Übergabe eines kleinen Gastgeschenkes machten wir uns wieder auf den Weg. Nochmals ein herzliches Dankeschön an Robert Sailer und Josef Maier für die sehr interessante Führung.
 

Sonderausbildung: hydraulische Rettungsgeräte
Torsten Folz am 14.04.2014 um 13:54 (UTC)
 Am Samstag, den 05. April 2014, hatten die Mitglieder des Löschbezirks Herchenbach die Möglichkeit an einer Sonderausbildung mit hydraulischen Rettungsgeräten teilzunehmen. Zwar sind auf dem Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W) des Löschbezirks Herchenbach keine hydraulischen Rettungsgeräte verlastet, aber aufgrund der schlechter werdenden Tagesverfügbarkeit der Feuerwehrangehörigen kann es vorkommen, dass die Einsatzkräfte aus Herchenbach auch zu Einsätzen alarmiert werden, bei denen hydraulische Rettungsgeräte zum Einsatz kommen. Um für solche Einsätze gerüstet zu sein, wurde diese Ausbildungsveranstaltung durchgeführt.

Als Ausbilder standen uns Michael Serf und Harald Ströhle mit dem Hilfeleistungslöschfahrzeug des Löschbezirks Püttlingen zur Verfügung. Bevor es an die praktische Ausbildung ging, wurden wir in die Beladung des Fahrzeugs eingewiesen. Nachdem wir uns einen Überblick über die verladenen Gerätschaften verschafft hatten, wurden noch einige theoretische Grundlagen über den Umgang mit hydraulischen Rettungsgeräten aufgefrischt.

Auf dem Dorfplatz Herchenbach wurde die praktische Unterweisung durchgeführt. Hier hatten wir die Möglichkeit, an einem Schrottfahrzeug zu üben. Zuerst wurde der Ablageplatz aufgebaut und alle zur technischen Rettung notwendigen Geräte bereitgelegt. Nachdem alle notwendigen Gerätschaften an Ort und Stelle waren, wurde damit begonnen, das Fahrzeug zu stabilisieren. Dazu wurde der PKW entsprechend unterbaut. Nachdem das Fahrzeug stabilisiert war, wurden die Scheiben am Fahrzeug entfernt. Begonnen wurde mit der Heckscheibe, die aus der Dichtung geschnitten wurde. Die Seitenscheiben wurden mittels eines Federkörners zerstört und im Anschluss daran wurden die A-Säulen des Fahrzeugs durchtrennt, um die Frontscheibe entfernen zu können.

Die Türen wurden mittels Spreizer an den Scharnieren aus dem Fahrzeug gespreizt. Nachdem die Türen entfernt waren, wurden die B- und C-Säulen des Fahrzeugs durchtrennt und somit konnte das komplette Dach abgehoben werden. Um auch den Einsatz von Rettungszylindern zu üben, wurde mittels Rettungsschere der Schweller durchtrennt und der Vorderwagen mittels Rettungszylinder nach vorne weggedrückt, um eine möglichst große Rettungsöffnung zu schaffen.

Ein herzliches Dankeschön geht an die Ausbilder Michael Serf und Harald Ströhle. Für den Herbst ist eine weitere Ausbildungseinheit geplant, in der das Stabfast-System und der Einsatz von Hebekissen vermittelt werden soll.
 

Neuwahlen bei der Feuerwehr Püttlingen
Torsten Folz am 06.04.2014 um 19:36 (UTC)
 Am Sonntag, 30. März 2014, hatte Bürgermeister Martin Speicher alle Feuerwehrangehörigen zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung eingeladen. Grund hierfür war, dass der bisherige Wehrführer der Stadt Püttlingen, Wolfgang Peter, sein Amt aus persönlichen und beruflichen Gründen zur Verfügung gestellt hatte. Auch sein Stellvertreter, Thomas Prinz, stellte sein Amt zur Verfügung, da er für das Amt des Wehrführers kandidieren wollte.
Insgesamt waren 86 Feuerwehrangehörige der Einladung des Bürgermeisters gefolgt. In geheimer Wahl wurde Thomas Prinz zum neuen Wehrführer der Stadt Püttlingen gewählt. Zu seinem Stellvertreter wurde Ruwen Dümont aus dem Löschbezirk Püttlingen gewählt.
Bürgermeister Martin Speicher bedankte sich bei dem scheidenden Wehrführer Wolfgang Peter für sein Engagement in der Feuerwehr. Den beiden neu Gewählten wünschte Speicher alles Gute und eine glückliche Hand bei der Ausübung ihres neuen Amtes.
Auch die Mitglieder des Löschbezirks Herchenbach bedanken sich bei Wolfgang Peter für seinen Einsatz. Der neuen Wehrführung wünschen wir alles Gute und viel Erfolg in der neuen Position.
 

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28.09.2017, 13:22 Uhr
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13.10.2017, 19:00 Uhr
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