Aktuelles

Übung der Löschbezirke Herchenbach und Walpershofen
Torsten Folz am 11.06.2015 um 19:04 (UTC)
 In der Gemeinde Riegelsberg wurde in diesem Jahr der Brandschutzbedarfsplan fortgeschrieben. Da bereits seit einigen Jahren eine intensive Zusammenarbeit der Löschbezirke Herchenbach und Walpershofen stattfindet, ist es geplant, dass ab dem 01. Juli 2015 der Löschbezirk Herchenbach bei bestimmten Alarmstichworten wochentags in der Zeit von 06:00 Uhr bis 18:00 Uhr zusätzlich nach Walpershofen alarmiert wird.

Um für gemeinsame Einsätze gewappnet zu sein, fand am Sonntag, den 31. Mai 2015, wieder eine gemeinsame Übung der Löschbezirke Herchenbach und Walpershofen statt. Ziel der gemeinsamen Übungen ist es, die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit zu verbessern.

Die Planung und Ausrichtung der Übung oblag dem Löschbezirk Herchenbach. Diesmal wurde in zwei Übungen das Zusammenspiel der Einsatzkräfte geprobt. In der ersten Übung wurde der Schwerpunkt auf das Thema Technische Hilfeleistung gelegt. Hier musste zum einen eine Person aus dem ersten Obergeschoss mittels einer sogenannten „schiefen Ebene“ gerettet werden. Eine weitere Person wurde bei Reparaturarbeiten unter einem Traktor eingeklemmt und musste aus ihrer Zwangslage befreit werden. Beide Personen wurden schnell gerettet und einer medizinischen Versorgung zugeführt.

In der zweiten Übung wurde das gemeinsame Zusammenspiel bei einem Löscheinsatz trainiert. Bei einem simulierten Kellerbrand musste eine vermisste Person aus dem brennenden Gebäude gerettet werden. Ein Trupp unter Atemschutz drang mit einem C-Rohr ins Gebäude ein und machte sich auf die Suche nach der Person. In der Zwischenzeit wurde eine Wasserversorgung von einem Unterflurhydranten zum Tanklöschfahrzeug hergestellt und im Außenbereich eine Steckleiter vorgenommen. Nachdem die Person gefunden und ins Freie gebracht wurde, ging der Atemschutztrupp wieder ins Gebäude vor, um mit der Brandbekämpfung zu beginnen. Doch plötzlich kam über Funk das Notsignal „Mayday, Mayday, Mayday“ des Angriffstrupps. Dem Truppführer wurde plötzlich schlecht und er konnte sich nicht mehr selbst ins Freie bringen. Der Sicherungstrupp machte sich sofort auf den Weg ins Gebäude, um den verunglückten Feuerwehrangehörigen zu retten. Nachdem der Feuerwehrangehörige ins Freie gebracht war, wurde er dem bereitstehenden Rettungsdienst übergeben. Danach war die Übung auch beendet. Nachdem die Fahrzeuge wieder einsatzbereit waren, rückten die Feuerwehrangehörigen ins Gerätehaus Herchenbach ein, um die abgearbeiteten Szenarien zu besprechen. Auch diese Übungen haben wieder dazu beigetragen, die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit zu verbessern und zu fördern. Für den Herbst sind weitere gemeinsame Übungen geplant. Ein herzliches Dankeschön geht noch an die Familien Gert Müller und Karl Klein, die ihre Anwesen für die Übungen zur Verfügung gestellt haben.
 

Motorsägenausbildung für Feuerwehrangehörige
Torsten Folz am 14.04.2015 um 06:50 (UTC)
 Im Zuge ihrer Aufgaben in der Gefahrenabwehr werden Feuerwehrangehörige auch mit Motorsägenarbeiten beschäftigt, wenn z. B. öffentliche Verkehrswege durch umgestürzte Bäume blockiert werden. Arbeiten, die mit Motorsägen ausgeführt werden, sind mit einem hohen Gefahrenpotential verbunden. Um Unfälle und Gesundheitsschäden zu vermeiden, dürfen nur Feuerwehrangehörige eingesetzt werden, die persönlich und fachlich dazu geeignet sind. Um die fachliche Voraussetzung für den Umgang mit der Motorsäge zu legen, wurde durch den Landesfeuerwehrverband Saarland e. V. für Püttlinger Feuerwehrangehörige ein Lehrgang „Motorsägenführer“ angeboten. An einem Wochenende fand eine theoretische und praktische Unterweisung statt. Im theoretischen Lehrgangsteil wurden den Feuerwehrangehörigen wichtige Informationen über die Unfallverhütungsvorschriften, die Bedeutung der persönlichen Schutzausrüstung sowie den Aufbau, die Funktion, Pflege und Wartung der Motorsäge vermittelt. Bevor es zum praktischen Teil ging, wurden Hinweise zur richtigen Anwendung der persönlichen Schutzausrüstung gegeben. Dies ist nämlich eine wichtige Grundlage, um sicher und unfallfrei mit der Motorsäge zu arbeiten. Am liegenden Holz wurden Sägearbeiten durchgeführt. Hierbei wurden den Lehrgangsteilnehmern verschiedene Schnitttechniken vermittelt und erklärt wie sie gefährliche Spannungen im Holz beurteilen können. Nachdem jeder die praktischen Übungen absolviert hatte, musste noch eine schriftliche Lernerfolgskontrolle erfolgreich „gemeistert“ werden. Am Ende hatten alle Lehrgangsteilnehmer die erforderliche Punktzahl erreicht und somit den Lehrgang „Führer von Motorsägen in der Feuerwehr“ erfolgreich abgeschlossen. Die Lehrgangsbescheinigungen werden den Teilnehmern in Kürze nachgereicht.
 

Abschluss der Feuerwehr-Grundausbildung
Torsten Folz am 16.03.2015 um 18:23 (UTC)
 Im vergangenen Jahr schlossen 15 Feuerwehrangehörige der Feuerwehren aus Püttlingen und Riegelsberg den ersten Teil ihrer Feuerwehr-Grundausbildung, den sogenannten Truppmann-Lehrgang Teil 1, ab. Mitte Januar begann für diese Feuerwehrangehörigen der zweite Teil des Truppmann-Lehrgangs, um die Feuerwehr-Grundausbildung abzuschließen. Auch dieser Lehrgang wurde gemeindeübergreifend im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Riegelsberg durchgeführt. In 80 Ausbildungsstunden wurde das im ersten Teil erlernte Wissen vertieft und erweitert. So standen in der praktischen Ausbildung Themen wie Löscheinsatz, Wasserförderung, Technische Hilfe einschließlich Rettung und im theoretischen Teil Themen wie Rechtsgrundlagen, Sonderfahrzeuge sowie physische und psychische Belastung im Einsatz auf dem Lehrplan. Die Ausbildung fand sowohl bei der Feuerwehr Riegelsberg als auch bei der Feuerwehr Püttlingen statt. Wie bei jedem Lehrgang mussten am Ende alle Teilnehmer noch eine Lernerfolgskontrolle absolvieren. 13 Teilnehmer nahmen erfolgreich an dem Lehrgang teil und konnten vom stellvertretenden Wehrführer der Gemeinde Riegelsberg, Christian Ruloff, die Lehrgangsbescheinigung entgegennehmen. „Hiermit ist die Feuerwehr-Grundausbildung abgeschlossen und ihr könnt nun als vollwertige Einsatzkräfte eingesetzt werden.“, so Ruloff. Die Absolventen haben nun die Möglichkeit, weitere Lehrgänge wie beispielsweise den Funk-, Atemschutzgeräteträger-, Maschinisten- oder Truppführer-Lehrgang zu besuchen. Ein Dankeschön ging auch an alle an der Ausbildung Beteiligten, denn ohne deren Engagement wäre die Durchführung solcher Lehrgänge gar nicht möglich.
 

Hauptdienstbesprechung des Löschbezirks Herchenbach
Torsten Folz am 11.02.2015 um 13:49 (UTC)
 Löschbezirksführer Uwe Müller hatte am 08. Februar zur Hauptdienstbesprechung des Löschbezirks Herchenbach eingeladen. Hierbei wurde über die Aktivitäten des vergangenen Jahres berichtet. In Vertretung für den Chef der Wehr, Bürgermeister Martin Speicher, war der Beigeordnete Jürgen Detzler anwesend. Außerdem waren auch der Leiter des Fachbereichs 1 / Zentrale Dienste, Bernd Bläs, sowie die Feuerwehrsachbearbeiterin Elke Schuth anwesend. Ebenso konnte Uwe Müller neben den aktiven Feuerwehrangehörigen und den Mitgliedern der Alterswehr auch den Ehrenwehrführer Reimund Folz, den Ehrenlöschbezirksführer des Löschbezirks Herchenbach, Gert Müller, sowie den Wehrführer Thomas Prinz und seinen Stellvertreter Ruwen Dumont begrüßen.

Zum 31. Dezember 2014 bestand der Löschbezirk Herchenbach aus 26 aktiven Feuerwehrangehörigen, davon eine Feuerwehrfrau und 25 Feuerwehrmänner. Der Altersabteilung gehören 8 Kameraden an. In seinem Tätigkeitsbericht ging Uwe Müller auf die Aktivitäten des Löschbezirks im abgelaufenen Jahr ein. Im Jahr 2014 waren 27 Übungsdienste angesetzt, wobei durchschnittlich 19 Feuerwehrangehörige anwesend waren, was einem Dienstbesuch von 73% entspricht . Einen 100%-igen Dienstbesuch hatten Hans-Werner Klein und Torsten Folz.

Im vergangenen Jahr wurde der Löschbezirk durch die Berufsfeuerwehr Saarbrücken zu 15 Einsätzen alarmiert. Davon waren 7 Brandeinsätze, 5 Technische Hilfeleistungen und 3 Alarmierungen durch Brandmeldeanlagen (BMA). Bei den Brandeinsätzen waren auch 2 Großbrände (Busbrand bei einem ortsansässigen Busunternehmen, sowie der Brand in der Knappschaftsklinik) zu verzeichnen. Im Schnitt waren bei den Einsätzen 12 Feuerwehrangehörige im Einsatz. Auch bei den Einsätzen in der Zeit zwischen 06:00 Uhr und 18:00 Uhr, also zu einer Zeit, bei der die meisten Feuerwehrangehörigen zur Arbeit sind waren immer mindestens 6 Feuerwehrangehörige im Einsatz. Dies ist für die Größe des Löschbezirks zu diesen Zeiten eine sehr gute Tagesverfügbarkeit. Zusätzlich wurden im Rahmen der Brandsicherheitswache des Rocco del Schlacko 8 Einsätze abgearbeitet (7 Brandeinsätze, 1 Technische Hilfeleistung).

Durch die Feuerwehrangehörigen wurden im abgelaufenen Jahr 4.055 Dienststunden abgeleistet, was pro Person etwas 155 Stunden entspricht.

Die Dienststunden setzen sich wie folgt zusammen:

Einsatzstunden: 190 Stunden
Übungsstunden: 1.571 Stunden
Besprechungen: 328 Stunden
Bewegungsfahrten: 282 Stunden
Lehrgänge / Arbeitsdienste / Brandsicherheitswachen: 1.684 Stunden
Gesamtstunden: 4.055 Stunden

In der Gesamtstundenzahl sind zahlreiche Stunden, die für die Aktivitäten der Interessengemeinschaft Herchenbach (IGH) und für sonstige Aktivitäten erbracht wurden, noch nicht mit eingerechnet.

An folgenden Aktivitäten war der Löschbezirk Herchenbach beteiligt:

10. Januar: Neujahrskonzert der Stadt Püttlingen in der Stadthalle
14. Januar: Ehrungen von langjährigen Feuerwehrangehörigen in Uhrmachers Haus
28. Januar: Begehung der Brandmeldeanlage Grube Viktoria
29. Januar: Ausbildungsveranstaltung zum Thema „Gasversorgung“ durch die Firma energis im Löschbezirk Püttlingen

06. Februar: Brandmeisterdienstbesprechung
07. Februar: Gemeinsame Übung mit dem Löschbezirk Walpershofen
16. Februar: Hauptdienstbesprechung des Löschbezirks Herchenbach
19. Februar: Einladung zur Generalversammlung der Jugendfeuerwehr Püttlingen
22. Februar: Gemeinsame Übung mit dem THW Ortsverband Völklingen-Püttlingen an der ehemaligen Engelfanger Schule

04. März: traditionelles Heringsessen im Feuerwehrgerätehaus Herchenbach
05. März: 60. Geburtstag des Köllerbacher Löschbezirksführers Karl Kunz
12. März: Ausbildungsveranstaltung zum Thema „Brandursachenermittlung“ im Löschbezirk Püttlingen
15. März: Gemeinsame Übung mit dem Löschbezirk Köllerbach an der Engelfanger Schule
16. März: Unterweisung in die Handhabung der Evakuierungsmatten in der Knappschaftsklinik Püttlingen
27. März: Treffen der Alterskameraden im Gerätehaus
28. März: Männerbacken der Interessengemeinschaft Herchenbach
29. März: Gemeinsame Übung aller 3 Löschbezirke an der Bundesknappschaftsklinik
30. März: Neuwahl der Wehrführung

05. April: Sonderausbildung zum Thema hydraulische Rettungsgeräte
15. April: erste gemeinsame Besprechung der Wehr- und Löschbezirksführung
26. April: Gemeinsame Übung mit dem Löschbezirk Walpershofen
30. April: Aufstellen des Maibaums auf dem Dorfplatz

08. Mai: Beerdigung des ehemaligen Riegelsberger Wehrführers Gerhard Kaiser
08. Mai: Verabschiedung des ehemaligen Wehrführers Wolfgang Peter und Einführung des neuen Wehrführers Thomas Prinz und seines Stellvertreters Ruwen Dumont
29. Mai – 01. Juni: Lehrfahrt an den Chiemsee mit Besuch der Feuerwehr Rosenheim

14. Juni: Teilnahme an der Einweihung der neuen Garage des Löschbezirks Walpershofen
18. Juni: Besuch des Sommerfests des THW Ortsverbandes Völklingen-Püttlingen
28. Juni: Gemeinsame Übung mit dem Löschbezirk Walpershofen an der Landesfeuerwehrschule
29. Juni: 50. Geburtstag des Stadtjugendwarts Harald Ströhle

02. Juli: Wehrführersitzung der Wehrführer des Regionalverbandes Saarbrücken im Gerätehaus Herchenbach
03. Juli: Treffen der Alterskameraden
04. Juli: Besuch des Feuerwehrfestes des Löschbezirks Riegelsberg
11. Juli: Teilnahme des Löschbezirks an der 12-Stunden Übung des THW Ortsverbandes Völklingen-Püttlingen
19. – 20. Juli: 60-jähriges Jubiläum des Schützenvereins Herchenbach

03. August: 50. Geburtstag unseres aktiven Feuerwehrkameraden Armin Ackermann
07. – 10. August: Brandsicherheitswache beim Festival „Rocco del Schlacko“
15. August: Familienfeier im Gerätehaus
23. August: Gemeinsame Übung der Feuerwehr Püttlingen bei der Firma Dürr

06. September: Jahreshauptübung der Feuerwehr Püttlingen an der Kyllbergschule

22. Oktober: 70. Geburtstag unseres Alterswehrkameraden Paul Prinz
30. Oktober: Treffen der Alterskameraden

08. November: Nachtübung des Löschbezirks Herchenbach
15. November: Gemeinsame Nachtübung mit dem Löschbezirk Walpershofen
18. November: Begehung der Brandmeldeanlage in der Seniorenresidenz
24. November: 70. Geburtstag von Gerd Meyer
28. November: Einladung zum Familienabend des DRK Ortsverein Köllerbach
30. November: Traditionelles Aufstellen des Weihnachtsbaumes mit Besuch des Nikolaus im Rahmen der IGH-Weihnachtsfeier

13. Dezember: letzte Übung des Löschbezirks Herchenbach am Hof am Forst
17. Dezember: Einladung zum letzten Dienst des Löschbezirks Püttlingen
20. Dezember: Einladung zum Familienabend des THW Ortsverbandes Völklingen-Püttlingen
20. Dezember: Einladung zum letzten Dienst des Löschbezirks Walpershfen
26. Dezember: Gemeinsamer Kirchgang der Püttlinger Hilfsorganisationen

Außerdem wurden im Laufe des Jahres 2014 noch diverse Veranstaltungen befreundeter Wehren, Organisationen und Vereine besucht.

Nach dem Tätigkeitsbericht des Löschbezirksführers Uwe Müller wurden noch die Tätigkeitsberichte der Fachbereiche Atemschutz, Fahrzeuge, Funk und Geräte vorgetragen. Alle Geräte sowie das Fahrzeug sind einsatzbereit und in einem guten Zustand.

Püttlingens Wehrführer Thomas Prinz richtete ebenfalls noch ein paar Worte an alle Anwesenden. Er bedankte sich bei den Feuerwehrangehörigen für ihr Engagement und den Einsatz im Jahr 2014. Auch der Beigeordnete Jürgen Detzler sprach den ehrenamtlich Tätigen seinen Dank, aber auch den Dank im Namen aller Püttlinger Bürgerinnen und Bürger, aus.

Zum Abschluss der Hauptdienstbesprechung bedankte sich Uwe Müller bei allen Feuerwehrangehörigen für die geleistete Arbeit im abgelaufenen Jahr. Weiterhin bedankte er sich bei Bürgermeister Martin Speicher, den Mitarbeitern der Verwaltung sowie bei allen Mitgliedern des Stadtrates. Trotz schwieriger Haushaltslage sind alle bemüht, entsprechende Mittel für die Feuerwehr bereitzustellen.
 

Feuerwehr und THW übten den gemeinsamen Ernstfall
Torsten Folz am 04.02.2015 um 18:30 (UTC)
 Am Samstag, 31. Januar, übten der Löschbezirk Herchenbach und der THW-Ortsverband Völklingen-Püttlingen den gemeinsamen Ernstfall. In der Saarlouiser Straße kam es in einem ehemaligen Bauernhaus zu einem Brand. Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle rüsteten sich die Einsatzkräfte mit Atemschutzgeräten aus. Zuerst erkundete der Einheitenführer die Lage, anschließend wurden die ersten Rettungsmaßnahmen eingeleitet. Nach Aussage des Eigentümers befanden sich noch 2 Personen im Gebäude. Eine vermutlich im Keller, die Andere im Dachgeschoss. Die mit Atemschutz ausgerüsteten Einsatzkräfte drangen mit einem C-Rohr zur Menschenrettung ins Gebäude vor. In der Zwischenzeit wurde eine Wasserversorgung zum Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W) hergestellt und der Sicherheitstrupp rüstete sich ebenfalls mit Atemschutzgeräten aus. Um die Übung realitätsnaher zu gestalten, wurde das Gebäude mittels einer Nebelmaschine verqualmt. Die Einsatzkräfte im Innenangriff schafften eine Abluftöffnung, damit ein Überdrucklüfter zum Einsatz kommen konnte. In der Zwischenzeit wurde durch nachrückende Einsatzkräfte mittels einer Steckleiter die Anleiterbereitschaft ins 1. Obergeschoss sichergestellt. Eine vermisste Person wurde im Dachgeschoss aufgefunden und mittels Bergetuch ins 1. Obergeschoss gebracht. Da sich die Übungsverantwortlichen während der Übung weitere Herausforderungen ausgedacht hatten, waren die Treppen vom Erdgeschoss ins 1. Obergeschoss bzw. in den Keller nicht mehr passierbar. So musste die verletzte Person aus dem 1. Obergeschoss über die Steckleiter gerettet werden. Da die Person nicht mehr gehfähig war, wurde sie über eine „schiefe Ebene“ gerettet. Die Einsatzkräfte verließen nach der Rettung das Gebäude ebenfalls über die Steckleiter. Da es für die Einsatzkräfte der Feuerwehr keine Möglichkeit gab, in den Keller vorzudringen, wurde der THW-Ortsverband Völklingen-Püttlingen mit der Fachgruppe Räumen und der 1. Bergungsgruppe alarmiert. Die Kräfte des THW rückten mit dem Gerätekraftwagen (GKW), dem LKW-Kipper (LKW-K) und dem Bergungsräumgerät (BrmG, Radlader mit entsprechenden Anbaugeräten) zur Einsatzstelle aus. Dort wurde vor einem Lichtschacht mittels Radlader Erdreich ausgehoben, um sich mehr Platz zu schaffen. Mittels Motortrennschleifer wurde die Öffnung des Lichtschachts erweitert, sodass die THW-Helfer in den Keller einsteigen konnten. Dort wurde die zweite vermisste Person schnell gefunden und aus dem Gefahrenbereich gebracht. Nach gut 2 Stunden war die Übung beendet und die Einsatzkräfte konnten die Gerätschaften zurückbauen und auf die Fahrzeuge verladen. Nachdem die Fahrzeuge wieder einsatzbereit waren, ging es zu einer Übungsnachbesprechung ins Feuerwehrgerätehaus Herchenbach. Alles in allem war es eine erfolgreiche Übung. Auch zukünftig sollen weitere gemeinsame Übungen durchgeführt werden, so die einhellige Meinung aller Übungsbeteiligten.
 

Ihre Feuerwehr gibt Ihnen Brandschutztipps zur Weihnachtszeit
Torsten Folz am 08.12.2014 um 17:15 (UTC)
 In der Weihnachtszeit ereignen sich in Deutschland mehrere tausend folgenschwere Brände, die bei sorgsamerem Umgang mit Kerzen und offenem Feuer hätten vermieden werden können. Zwar verbreiten echte Kerzen in der Weihnachtszeit mit ihrem warmen Schein eine stimmungsvolle Atmosphäre, jedoch sind auch gewisse Regeln bei der Verwendung zu beachten. Nachfolgende einfache Sicherheitshinweise Ihrer Feuerwehr zum Umgang mit Adventsgestecken/-kränzen und Weihnachtsbäumen helfen, Brände zu verhindern:

- Stellen Sie keine Kerzen in der Nähe von brennbaren Gegenständen (z. B. Gardinen, Vorhängen, Polstermöbel) oder an einem Ort mit starker Zugluft auf.
- Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung bzw. auf eine nicht brennbare Unterlage.
- Verwenden Sie möglichst wenig oder keine brennbaren Weihnachtsdekorationen.
- Lassen Sie brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt, vor allem nicht, wenn Kinder dabei sind. Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer eins!
- Wunderkerzen gehören nicht in Weihnachtsbäume und Adventsdekorationen.
- Kerzen an Gestecken und Adventskränzen rechtzeitig löschen, bevor sie heruntergebrannt sind.
- Nur frische Adventskränze und -gestecke bzw. Weihnachtsbäume aufstellen und nicht länger als notwendig in der Wohnung lassen. Tannengrün trocknet mit der Zeit aus, brennt wie Zunder und wird damit zur Brandgefahr.
- Verwahren Sie Zündhölzer und Feuerzeuge an einem sicheren Ort, damit sie nicht in die Hände von Kindern gelangen können.
- Empfehlenswert ist die Verwendung von elektrischen Kerzen am Weihnachtsbaum. Achten Sie beim Kauf auf das VdE-Prüfzeichen.
- Sofern Sie nicht auf echte Kerzen verzichten wollen, verwenden Sie Sicherheitskerzen, bei denen der vor dem Kerzenboden endende Docht die Flamme erlöschen lässt.
- Kerzen nicht unmittelbar unter Zweigen anbringen, achten Sie auf entsprechende Abstände.
- Kerzen immer beginnend von oben nach unten und von der Rückseite des Baumes nach vorn anzünden. Löschen Sie die Kerzen in umgekehrter Reihenfolge.
- Stellen Sie geeignete Löschmittel, z. B. einen Eimer Wasser, bereit.
- Verstellen Sie nicht Ihre Fluchtwege wie Fenster und Türen, damit Sie im Brandfall den Raum gefahrlos verlassen können.
- Sofern es doch zu einem Brand kommt, unternehmen Sie eigene Löschversuche nur dann, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist.
- Bewahren Sie Ruhe, verlassen Sie die Wohnung und schließen Sie wenn möglich die Tür zum Brandraum. Alarmieren Sie die Feuerwehr über den Notruf 112.

Rauchmelder verringern das Risiko einer unbemerkten Brandausbreitung, indem sie rechtzeitig Alarm geben. Tun Sie sich und Ihren Lieben einen Gefallen und installieren Sie die kleinen Lebensretter, die es übrigens günstig im Fachhandel zu kaufen gibt.

Ihre Feuerwehr wünscht Ihnen und Ihrer Familie eine besinnliche und sichere Weihnachtszeit.
 

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