Aktuelles

Brand in der Püttlinger Peter-Wust-Schule
Torsten Folz am 10.05.2016 um 14:29 (UTC)
 Am Montag, 09. Mai 2016, wurde die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Püttlingen gegen 14:22 Uhr mit dem Alarmstichwort „Brand 2. Alarm“ zur Peter-Wust-Schule nach Püttlingen alarmiert. Dort kam es aus bisher ungeklärter Ursache zu einem Brand in einem Klassenzimmer im 2. Obergeschoss. Aufgrund dieser Meldung wurden alle 3 Löschbezirke der Feuerwehr Püttlingen alarmiert. Bei Ankunft an der Einsatzstelle informierte der stellvertretende Schulleiter Horst Hemmer den Einsatzleiter Ruwen Dumont darüber, dass das Gebäude vollständig geräumt ist. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs fand kein regulärer Schulbetrieb mehr statt. In einem vom Feuer nicht betroffenen Nebengebäude befanden sich noch 70 Schülerinnen und Schüler sowie 10 Lehrkräfte bzw. Betreuungspersonal zur Nachmittagsbetreuung. Des Weiteren waren noch 4 mit Reparaturarbeiten beschäftigte Handwerker, der Hausmeister und Reinigungskräfte im Gebäude.

Einer Reinigungskraft ist es auch zu verdanken, dass das Feuer relativ früh entdeckt wurde. Die Reinemachefrau war im 2. Obergeschoss mit Reinigungsarbeiten beschäftigt. Als sie die Tür zum Klassenraum öffnete kamen ihr Rauchschwaden entgegen. Geistesgegenwärtig schloss sie direkt die Tür und informierte sofort den Hausmeister sowie den stellvertretenden Schulleiter. Aufgrund dieser Information wurde sofort der Räumungsalarm ausgelöst und das Gebäude evakuiert. Der Hausmeister (selbst Mitglieder einer Freiwilligen Feuerwehr) begab sich zum entsprechenden Klassensaal und erkundete, ob er selbst Maßnahmen einleiten kann. Aufgrund der starken Rauchentwicklung waren aber keine Maßnahmen möglich, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.

Die Schülerinnen und Schüler fanden sich alle an den gemäß Flucht- und Rettungswegplänen festgelegten Sammelstellen ein. Dort wurde kontrolliert, ob alle Personen das Gebäude verlassen haben. Nachdem die Vollzähligkeit feststand erfolgte die entsprechende Rückmeldung an den Einsatzleiter. Zu keiner Zeit bestand Gefahr für die im Gebäude befindlichen Personen.

Trotz dieser Rückmeldung wurden alle Klassenräume durch Feuerwehrangehörige kontrolliert. Ein Trupp unter Atemschutz ging über das Treppenhaus ins 2. Obergeschoss vor und begann mit der Brandbekämpfung. Bevor die Einsatzkräfte in den Klassensaal eindrangen, wurde ein mobiler Rauchverschluss eingebaut, damit durch den Rauch nicht der Flur sowie weitere Räume in Mitleidenschaft gezogen werden. Im Außenbereich wurde mit der Drehleiter angeleitert, eine Abluftöffnung geschaffen und ein Überdrucklüfter eingesetzt. Auch an den Treppenhäusern wurden mehrere Überdrucklüfter zum Einsatz gebracht.

Um den Einsatz besser koordinieren zu können, wurde der Einsatzleitwagen (ELW) der Feuerwehr Völklingen zur Einsatzstelle alarmiert. Neben dem Notarzt und mehreren Rettungswagen waren der Leitende Notarzt (LNA), der Organisatorische Leiter Rettungsdienst (OrgL), der Brandinspekteur für den Regionalverband Saarbrücken sowie zwei Kommandos der Polizeiinspektion Köllertal an der Einsatzstelle. Die Feuerwehr war mit insgesamt 65 Einsatzkräften und der Rettungsdienst mit 9 Einsatzkräften an der Einsatzstelle. Der Kriminaldienst hat die Brandursachenermittlung aufgenommen.
 

Feuerwehrangehörige zu Maschinisten ausgebildet
Torsten Folz am 08.05.2016 um 20:24 (UTC)
 Auch in diesem Jahr fand ein auf Regionalverbandsebene durchgeführter Lehrgang „Maschinisten“ statt, bei dem insgesamt 15 Feuerwehrangehörige ausgebildet wurden. An diesem Lehrgang nahmen nicht nur Mitglieder der Feuerwehr Püttlingen, sondern auch aus den Gemeinden Heusweiler und Riegelsberg teil.

Die Ausbildung zum Maschinisten wurde an insgesamt 4 Samstagen durchgeführt, um alle Lehrgangsteilnehmer auf ihre neue Funktion in der Feuerwehr vorzubereiten. Im theoretischen Teil der Ausbildung wurden Themen wie Unfallverhütungs- und Feuerwehrdienstvorschriften behandelt. Da man als Maschinist der Fahrer des Einsatzfahrzeugs ist, wurde aber auch das Thema Verhalten im Straßenverkehr behandelt. Im praktischen Teil wurde neben Knoten und Stiche der praktische Umgang mit der im Fahrzeug festeingebauten Pumpe, den tragbaren Pumpen und den weiteren kraftbetriebene Geräten geübt. Auch die Themen Wasserförderung, Pumpenbetriebsprüfungen sowie Pflege und Wartung der Geräte wurde behandelt. All dies müssen die Teilnehmer erlernen, um die Geräte im Übungs- und Einsatzfall sicher bedienen zu können. Am Ende der Ausbildung stand für alle Lehrgangsteilnehmer noch eine Lernerfolgskontrolle auf dem Programm. Die Lehrgangsleiter konnten nach Auswertung der Fragebögen allen Teilnehmern ihre Lehrgangsbescheinigung aushändigen.
 

Hauptdienstbesprechung des Löschbezirks Herchenbach
Torsten Folz am 03.03.2016 um 20:01 (UTC)
 Löschbezirksführer Uwe Müller hatte am 21. Februar zur Hauptdienstbesprechung des Löschbezirks Herchenbach eingeladen, um über das abgelaufene Jahr zu berichten. Neben Bürgermeister Martin Speicher, dem Beigeordneten Jürgen Detzler, der Abteilungsleiterin des Ordnungsamtes, Silke Blaes, und der Feuerwehrsachbearbeiterin Elke Schuth konnte Uwe Müller die aktiven Feuerwehrangehörigen und die Mitglieder der Alterswehr begrüßen. Außerdem waren auch der Ehrenwehrführer Reimund Folz, der Ehrenlöschbezirksführer des Löschbezirks Herchenbach, Gert Müller, sowie Wehrführer Thomas Prinz und sein Stellvertreter Ruwen Dumont anwesend.

Der Löschbezirk Herchenbach besteht aktuell aus 26 aktiven Feuerwehrangehörigen, davon eine Feuerwehrfrau und 25 Feuerwehrmänner. Der Altersabteilung gehören 8 Kameraden an. In seinem Tätigkeitsbericht ging Uwe Müller auf die Aktivitäten des Löschbezirks im abgelaufenen Jahr ein. Im Jahr 2015 waren 26 Übungsdienste angesetzt, wobei durchschnittlich 18 Feuerwehrangehörige anwesend waren. Einen 100gen Dienstbesuch hatten Uwe Müller und Marc Schneider.

Insgesamt musste der Löschbezirk Herchenbach zu 27 Einsätzen ausrücken, das waren fast doppelt so viele wie im Jahr 2014. Davon waren 10 Brandeinsätze, 7 Technische Hilfeleistungen und 10 Alarmierungen durch Brandmeldeanlagen (BMA). Im Schnitt standen bei den Einsätzen aus dem Löschbezirk Herchenbach 12 Feuerwehrangehörige zur Verfügung. Im Rahmen der Brandsicherheitswache des Rocco del Schlacko wurden zusätzlich 6 Einsätze abgearbeitet.

Im abgelaufenen Jahr wurden durch die Feuerwehrangehörigen 4.660 Dienststunden abgeleistet, was pro Person etwa 180 Stunden entspricht. Dabei sind zahlreiche Stunden, die für die Aktivitäten der Interessengemeinschaft Herchenbach (IGH) und für sonstige Anlässe erbracht wurden, noch nicht mit eingerechnet.

Neben ihren Feuerwehraufgaben engagieren sich die Angehörigen des Löschbezirks Herchenbach auch im kulturellen Bereich in ihrem Ortsteil. So wird jährlich in Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft Herchenbach der Maibaum und der Weihnachtsbaum aufgestellt. Aber auch über die Gemeindegrenzen hinweg wurden mehrere Übungen mit dem Löschbezirk Walpershofen durchgeführt. Auch mit dem Technischen Hilfswerk Ortsverband Völklingen-Püttlingen wurde die Zusammenarbeit weiter intensiviert.

Nach dem Tätigkeitsbericht des Löschbezirksführers Uwe Müller wurden noch die Tätigkeitsberichte der Fachbereiche Atemschutz, Fahrzeug, Funk und Geräte vorgetragen. Alle Geräte sowie das Fahrzeug sind einsatzbereit und in einem guten Zustand. Danach standen noch die Neuwahlen des Schriftführers, des stellvertretenden Schriftführers, des Kassierers, des stellvertretenden Kassierers und der Kassenprüfer an. Dabei wurde Frank Paffrath als Schriftführer wiedergewählt, wobei er weiterhin von Ingo von Alten unterstützt wird. Auch Kassierer Hartmut Gras und sein Stellvertreter Jürgen Kockler wurden in ihrem Amt bestätigt.

Püttlingens Wehrführer Thomas Prinz richtete ebenfalls noch ein paar Worte an alle Anwesenden. Er bedankte sich bei den Feuerwehrangehörigen für ihr Engagement und den Einsatz im Jahr 2015. Auch Bürgermeister Martin Speicher sprach den ehrenamtlich Tätigen seinen Dank, aber auch den Dank im Namen aller Püttlinger Bürgerinnen und Bürger, aus.

Zum Abschluss der Hauptdienstbesprechung bedankte sich auch Uwe Müller bei allen Feuerwehrangehörigen für die geleistete Arbeit im abgelaufenen Jahr. Weiterhin bedankte er sich bei Bürgermeister Martin Speicher, den Mitarbeitern der Verwaltung sowie bei allen Mitgliedern des Stadtrates. Trotz schwieriger Haushaltslage sind alle bemüht, entsprechende Mittel für die Feuerwehr bereitzustellen. Danach wurden noch Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr vorgenommen. Thomas Folz wurde für 30 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit und Armin Ackermann für 35-jährige Mitgliedschaft geehrt. Eine besondere Ehrung wurde Heinz Klein zuteil, der auf 60 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit zurückblicken kann.
 

Unwetter hält Feuerwehr in Atem
Torsten Folz am 27.02.2016 um 13:47 (UTC)
 Am 09. Februar brachte das Sturmtief „Susanna“ Sturm und starke Regenfälle ins Saarland und sorgte vielerorts für überflutete Straßen und vollgelaufene Keller. Auch Püttlingen blieb davon nicht verschont. Insgesamt wurde die Püttlinger Feuerwehr zu 18 Einsätzen alarmiert. Die Einsatzkräfte mussten sich um vollgelaufene Keller, überflutete Fahrbahnen, umgestürzte Bäume und um einen Erdrutsch kümmern.
In mehreren Wohnhäusern mussten Keller mittels Tauchpumpen und Wassersaugern von den Wassermassen befreit werden. Der Verkehrskreisel der L 136 und Teile der Fahrbahn wurden durch Wasser- und Schlammmassen, welche von einem Feld herunterliefen, überflutet. Durch Öffnen und Reinigung der Sinkschächte konnte der Wasserstand gesenkt werden. Die Fahrbahn wurde mit Schaufeln vom Schlamm notdürftig befreit. In der Rittenhofer Straße beschäftigten Wassermassen, welche von den Feldern liefen, die Kräfte des Löschbezirks Köllerbach. Hier bestand die Gefahr, dass die anliegenden Wohnhäuser überflutet werden. Auch die Köllertalstraße wurde überflutet, so dass durch den Straßenbaulastträger eine Sperrung vorgenommen wurde. In der Espenstraße stürzte eine Tanne in den Verkehrsraum und kam auf einem Anhänger zum Liegen. Dabei wurde auch eine Straßenlaterne umgeknickt. Der Baum wurde mit der Motorkettensäge zerkleinert und die Straßenlaterne auf Anweisung des Energieversorgers abgetrennt.
In den späten Abendstunden trat der Köllerbach nach etlichen Jahren wieder in der Innenstadt über die Ufer. Durch das Hochwasser, des sonst so ruhigen Köllerbachs, wurden diverse Wohnhäuser in der Bahnhofstraße überflutet. Alleine hier war die Feuerwehr bis in die frühen Morgenstunden im Einsatz. Im Bereich der Herrmannstraße wurde mit Unterstützung des Technischen Hilfswerks (THW) und der Feuerwehr Saarbrücken eine Überflutung von Wohnhäusern durch das Beseitigen von Hindernissen und dem Verbauen von Sandsäcken verhindert.
Auch außerhalb der Stadtgrenze wurde die Feuerwehr Püttlingen tätig. So wurde der Löschbezirk Herchenbach zur Unterstützung der Feuerwehr Riegelsberg nach Walpershofen alarmiert. Auch dort waren mehrere Keller mit Wasser vollgelaufen und die Ortsdurchfahrt Richtung Heusweiler überflutet.
Neben der Feuerwehr Püttlingen waren der THW Ortsverband Völklingen-Püttlingen mit dem Bergungsräumgerät, der Brandinspekteur für den Regionalverband Saarbrücken und die Feuerwehr Saarbrücken mit einem Wechselladerfahrzeug (Transport von Sandsäcken) im Einsatz. Auch der Bauhof der Stadt Püttlingen war vor Ort. Auch Bürgermeister Martin Speicher, sowie Vertreter der Stadtverwaltung Püttlingen machten sich ein Bild von den Einsatzmaßnahmen.
Für die Feuerwehr Püttlingen war es nicht nur ein arbeits- und zeitintensiver Dienstag, sondern eine einsatzreiche Woche. Bereits einen Tag zuvor wurde der Löschbezirk Püttlingen zu einem Wasserschaden und in den späten Abendstunden des Mittwochs zu einer Türöffnung für den Rettungsdienst alarmiert. Am Donnerstagmorgen löste die Haupteinsatzzentrale Vollalarm für die Püttlinger Feuerwehr aus, da die Brandmeldeanlage der Klinik Püttlingen einen Brandalarm meldete. Hierbei handelte es sich glücklicherweise und einen Fehlalarm.
 

CO-Warner – Feuerwehr Püttlingen investiert in die Sicherheit ihrer Einsatzkräfte
Torsten Folz am 03.02.2016 um 18:28 (UTC)
 Immer häufiger hört man folgende Schlagzeilen in den Medien:
„Familie stirbt an Kohlenmonoxid-Vergiftung“, „Defekter Gasboiler: Vierköpfige Familie erleidet CO-Vergiftung“, o. ä.

Vor diesem Hintergrund beschafften alle drei Löschbezirke der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Püttlingen insgesamt acht sogenannte CO-Warnmessgeräte, um ihre Einsatzkräfte noch besser vor den Gefahren dieses tödlichen Gases schützen zu können.
Die Mittel für die Anschaffung dieser Geräte, welche ab sofort die persönliche Schutzausrüstung der Feuerwehrangehörigen erweitern, wurden durch die Feuerwehr- bzw. die Fördervereine der einzelnen Löschbezirke zur Verfügung gestellt.

Der Gedanke zur Beschaffung dieser CO-Warnmessgeräte stammte von Martin Chouteau, dem Atemschutzbeauftragten der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Püttlingen, der sich schon seit längerer Zeit mit diesem Thema befasste und ein entsprechendes Konzept ausarbeitete.

Bei den Rettungsdiensten in Deutschland gehören solche Geräte schon lange zur persönlichen Schutzausrüstung. Auch im Saarland ist das Rettungsdienstpersonal seit einiger Zeit flächendeckend entsprechend ausgestattet. Kohlenmonoxid (CO) ist ein giftiges und brennbares Gas, welches mit den menschlichen Sinnesorganen nicht wahrgenommen werden kann. Es entsteht bei fast jeder Verbrennung und kann auch auf verschiedenste Arten und Absichten an Einsatzstellen entstehen oder eingebracht werden. Zwar besitzt die Feuerwehr entsprechende Messtechnik, um diese Gefahren detektieren zu können, jedoch dienen die hier beschafften Geräte zusätzlich der Sicherheit der Einsatzkräfte, welche als erstes am Einsatzort tätig werden.

Ursachen für das Entstehen von Kohlenmonoxid können beispielsweise eine unsachgemäße oder unregelmäßige Wartung der Heizungsanlage, ein verstopfter Schornstein oder eine schlechte bzw. unsachgemäße Belüftung von Räumen, in denen Verbrennungsprozesse stattfinden, sein. Kommt es zu solchen Situationen, sind nicht nur die Bewohner der entsprechenden Häuser, sondern auch die Rettungskräfte von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr, die zur Hilfe eilen, in Gefahr. Das Tückische an dem farb-, geruch- und geschmacklosen Gas ist, dass man es nicht sieht oder riecht, es aber in kürzester Zeit Blut, Nerven und Zellen schädigt. Nach einer entsprechenden Unterweisung der Kameradinnen und Kameraden der drei Löschbezirke werden ab sofort die lebensrettenden Helfer auf den Einsatzfahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Püttlingen vorgehalten.
 

Feuerwehrangehörige für langjährige Mitgliedschaft geehrt
Torsten Folz am 27.01.2016 um 09:07 (UTC)
 Wie in jedem Jahr hatte die Stadt Püttlingen zur Ehrung von langjährigen Mitgliedern in der Freiwilligen Feuerwehr in Uhrmachers Haus eingeladen. Nicht nur die zu Ehrenden selbst waren zu dieser Veranstaltung eingeladen, sondern auch deren Partner.

Bürgermeister Martin Speicher begrüßte zuerst alle Anwesenden und hob wiederum den hohen Stellenwert der ehrenamtlich Tätigen hervor. „Jedes Jahr leisten unsere freiwilligen Feuerwehrangehörigen eine Vielzahl von Stunden, sei es in Einsätzen, Übungen oder Fortbildungen. Die Einsätze nehmen beispielsweise keine Rücksicht auf den Terminkalender, die Tageszeit oder die Witterungsverhältnisse. Für diesen ehrenamtlichen Dienst an der Allgemeinheit gebührt Ihnen nicht nur mein Dank, sondern auch der Dank aller Bürgerinnen und Bürger Püttlingens. Ein besonderer Dank gilt aber auch den Partnern unserer Feuerwehrangehörigen, die viel Verständnis für die vielen Stunden der Feuerwehrarbeit, sei es nachts oder am Wochenende, aufbringen müssen.“ so Bürgermeister Martin Speicher.

Danach richtete auch der Brandinspekteur für den Regionalverband Saarbrücken, Tony Bender, ein paar Grußworte an die zu Ehrenden. „Zwar wurde Püttlingen im Jahr 2015 von einem Großschadensereignis wie dem Brand in der Klink Püttlingen verschont, dennoch wurden die Feuerwehrangehörigen mit vielfältigen Einsatzsituationen konfrontiert, wobei ich selbst bei einigen vor Ort war.“ so Brandinspekteur Tony Bender. Auch Püttlingens Wehrführer Thomas Prinz ließ es sich nicht nehmen, ein paar Worte an die Anwesenden zu richten. „Neben den Feuerwehrangehörigen ist auch die technische Ausrüstung ein wichtiger Bestandteil der Feuerwehr. Daher möchte ich mich bei allen Entscheidungsträgern für die Bereitstellung der Mittel für die Feuerwehr herzlich bedanken. Aber die beste Ausrüstung nützt nichts ohne Personen, die diese auch in den Einsatz bringen. Einsätze kennen keine Termine, sie kommen ungeplant und spontan. Neben der Familie und dem Beruf stellen die Feuerwehrangehörigen daher oft Persönliches hintenan, um die Allgemeinheit zu schützen. Daher gebührt allen ein herzliches Dankeschön, wobei man die Familien und Partner nicht vergessen darf.“ so Wehrführer Thomas Prinz.

Nach den Gruß- und Dankesworten wurden die Ehrungen vorgenommen. Eine Dankesurkunde und ein Uhrgeschenk für 20-jährige Mitgliedschaft erhielt Patrick Zell aus dem Löschbezirk Köllerbach. Für 25-jährige Mitgliedschaft erhielten Michael Boßmann, Sven Meiser, Torsten Scherer und Christian Serf aus dem Löschbezirk Püttlingen das bronzene Feuerwehrehrenzeichen. Infolge der Vollendung einer 30-jährigen Dienstzeit in der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Püttlingen wurden Jürgen Jung (Löschbezirk Püttlingen), Josef Beck und Thomas Prinz aus dem Löschbezirk Köllerbach sowie Thomas Folz und Hartmut Gras (beide Löschbezirk Herchenbach) geehrt.

Das Feuerwehrehrenzeichen für 35-jährige Mitgliedschaft wurde an Armin Ackermann vom Löschbezirk Herchenbach sowie an Jürgen Schmidt vom Löschbezirk Püttlingen verliehen.

Der Vorsitzende für den Feuerwehrverband im Regionalverband Saarbrücken, Thomas Quint, zeichnete weiterhin noch im Namen des Landesfeuerwehrverbandes folgende Feuerwehrangehörigen aus:
Für eine 40-jährige Mitgliedschaft wurden Helmut Altmeyer und Karl Baldauf (beide Löschbezirk Herchenbach), Helmut Walter vom Löschbezirk Köllerbach sowie Jörg Blank, Michael Gauer und Peter Müller aus dem Löschbezirk Püttlingen geehrt.

Auf eine 50-jährige Feuerwehrzugehörigkeit kann Gert Müller aus dem Löschbezirk Herchenbach zurückblicken. Bereits seit 60 Jahren ist Heinz Klein aus dem Löschbezirk Herchenbach der Feuerwehr verbunden.

Nach den Ehrungen wurde noch eine Verabschiedung in die Alterswehr vorgenommen. Für seinen langjährigen Dienst in der Feuerwehr wurde Karl Kunz mit der Stadtmedaille und einer Urkunde ausgezeichnet. Karl Kunz hatte im Juni letzten Jahres nach fast 20-jähriger Tätigkeit als Löschbezirksführer aus Altersgründen nicht mehr für das Amt kandidiert und wurde auf Vorschlag der Hauptversammlung zum Ehrenlöschbezirksführer des Löschbezirks Köllerbach gewählt. Im Rahmen der Verabschiedung in die Alterswehr wurde ihm die Ernennungsurkunde überreicht. Auch die Angehörigen der Feuerwehr Püttlingen bedanken sich für die langjährige Arbeit und wünschen dem „frischgebackenen“ Alterswehrmitglied für die Zukunft alles Gute.

Die Partnerinnen und Partner der Geehrten sollten aber auch nicht zu kurz kommen, denn ohne deren Verständnis für die vielen Übungs- und Einsatzstunden wäre das ehrenamtliche Engagement gar nicht möglich. Sie erhielten im Anschluss an die Veranstaltung als kleines Dankeschön einen Blumenstrauß.
 

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