Aktuelles

Jahresrückblick des Löschbezirks Herchenbach
Torsten Folz am 13.02.2012 um 14:02 (UTC)
 Am 12. Februar 2012 hatte Löschbezirksführer Uwe Müller zur Hauptdienstbesprechung des Löschbezirks Herchenbach eingeladen. Neben den aktiven Feuerwehrangehörigen und den Kameraden der Alterswehr konnte Müller noch folgende Ehrengäste begrüßen: den Leiter des Fachbereichs 1, Bernd Bläs, den Feuerwehrsachbearbeiter Christian Müller, den Wehrführer der Feuerwehr Püttlingen, Wolfgang Peter, sowie seinen Stellvertreter Thomas Prinz. Weiterhin waren die Ehrenwehrführer Ewald Rech, Jürgen Eckle und Reimund Folz sowie der Ehrenlöschbezirksführer des Löschbezirks Herchenbach, Gert Müller, anwesend.

Im Anschluss an die Begrüßung wurde der Tätigkeitsbericht des Löschbezirks Herchenbach für das Jahr 2011 verlesen.

Zum 31.12.2011 bestand der Löschbezirk Herchenbach aus 27 aktiven Feuerwehrangehörigen, davon 2 Feuerwehrfrauen und 25 Feuerwehrmännern. Das ist ein Zuwachs von 2 Feuerwehrangehörigen. In der Altersabteilung sind zurzeit 9 Feuerwehrkameraden.

Im vergangenen Jahr waren 26 Übungsdienste angesetzt, wobei der Dienstbesuch leicht gesteigert werden konnte. Die Anzahl der abgearbeiteten Einsätze hat sich im Vergleich zum Jahr 2010 mehr als halbiert, wobei erwähnt werden muss, dass in 2010 eine Vielzahl an Einsätzen wegen dem Sturmtief „Xynthia“ abgearbeitet werden mussten. Im vergangenen Jahr wurde der Löschbezirk Herchenbach zu 25 Einsätzen alarmiert, davon 13 Brandeinsätze, 8 Technische Hilfeleistungen und 4 Fehl- oder blinde Alarme (davon 1 Fehlalarm durch Sirene). Neben den Übungen und Einsätzen fand eine Alarmübung an der Bundesknappschaftsklinik Püttlingen statt.

Insgesamt wurden im Löschbezirk Herchenbach im Jahr 2011 folgende Einsatz-, Übungs- und sonstige Stunden erbracht:

Einsatzstunden: 184 Stunden
Übungsstunden: 1.432 Stunden
Besprechungen: 320 Stunden
Bewegungsfahrten: 280 Stunden
Lehrgänge: 940 Stunden
Arbeitsdienste: 320 Stunden
Brandsicherheitswachen: 458 Stunden
Tag der offenen Tür: 1.040 Stunden
Gesamt: 4.974 Stunden

In der Gesamtstundenzahl von 4.974 Stunden sind zahlreiche Stunden, die für Aktivitäten der Interessengemeinschaft Herchenbach (IGH) und für sonstige Anlässe erbracht wurden, noch nicht eingerechnet.

An folgenden Aktivitäten war der Löschbezirk Herchenbach im Jahr 2011 beteiligt:

05. Januar: 80. Geburtstag unseres Alterswehrkameraden Werner Jungmann
09. Januar: 70. Geburtstag unseres Alterswehrkameraden Karl Baldauf
14. Januar: Neujahrskonzert der Stadt Püttlingen in der Stadthalle
15. Januar: Alarmübung an der Bundesknappschaftsklinik Püttlingen
18. Januar: Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft in Uhrmachershaus

06. Februar: Hauptdienstbesprechung des Löschbezirks Herchenbach

08. März: Traditionelles Heringsessen des Löschbezirk Herchenbach

30. April: Aufstellen des Maibaums auf dem Dorfplatz

14. und 15. Mai: Tag der offenen Tür am Gerätehaus Herchenbach
31. Mai: Matinee anlässlich des 60. Geburtstags von Bürgermeister Martin Speicher, wobei der Löschbezirk bei der Essensausgabe unterstützte

03. – 05.Juni: Feuerwehrfahrt nach Holland
17. – 19. Juni: Waldfest des Löschbezirks Püttlingen im Jungenwald

23. Juli: Hochzeit von Torsten und Uschi, der Löschbezirk trat vor der Pfarrkirche Herz-Jesu an

04. August: Abschlussübung der Jugendfeuerwehr Püttlingen
09. August: 40. Geburtstag des stellvertretenden Wehrführers Thomas Prinz
11. bis 14. August: Brandsicherheitswache bei der Veranstaltung Rocco del Schlacko
20. August: Gemeinsame Übung aller Löschbezirke an der Gundschule Pater-Eberschweiler
21. August: Waldfest des Löschbezirks Herchenbach am Hof am Forst
28. August: Matinee zur Einführung der neuen Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer in der Stadthalle Püttlingen
30. August: Vorstellung des fortgeschriebenen Brandschutzbedarfsplans durch Herrn Dr. Demke

02. September: Besuch des Festkommers 100 Jahre Löschbezirk Walpershofen
03. September: Jahreshauptübung der Feuerwehr Püttlingen an der Schule für Körperbehinderte neben dem Trimm-Treff
04. September: Teilnahme am Blaulichtkorso des Löschbezirks Walpershofen
26. September: 75. Geburtstag unseres Alterswehrkameraden Albrecht Altmeyer

03. Oktober: Matinee anlässlich der 20-jährigen Städtepartnerschaft mit Senftenberg
03. Oktober: Besuch des Gerätehaus Herchenbach durch eine Delegation der Feuerwehr Senftenberg
29. Oktober: Nachtübung des Löschbezirks Herchenbach

04. November: Gemeinsame Nachtübung der Löschbezirke Herchenbach und Walpershofen
27. November: Beteiligung beim Aufstellen des Weihnachtsbaums mit anschließendem Besuch des Nikolaus auf dem Dorfplatz

17. Dezember: letzte Übung des Löschbezirks Herchenbach im Gerätehaus
26. Dezember: Kirchgang der Püttlinger Hilfsorganisationen

Außerdem wurden im Laufe des Jahres 2011 noch diverse Veranstaltungen befreundeter Wehren und Organisationen besucht.
 

Stadt Püttlingen und Feuerwehrverband ehren Feuerwehrangehörige
Torsten Folz am 29.01.2012 um 19:39 (UTC)
 Bei der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Püttlingen ist es schon zur Tradition geworden, im Rahmen eines Empfangs in Uhrmachers Haus langjährige Feuerwehrangehörige durch die Stadt Püttlingen und den Landesfeuerwehrverband des Saarlandes zu ehren. Durch diese Feierstunden unterstreicht die Stadt Püttlingen, wie wichtig ihr die Anerkennung der ehrenamtlichen Arbeit der Feuerwehr ist.

Bürgermeister Martin Speicher dankte den Feuerwehrangehörigen für ihren Einsatz für die Allgemeinheit, was in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich ist. Ein besonderer Dank geht auch an die Familien und Partner der Feuerwehrangehörigen, denn ohne die Unterstützung und das Verständnis ist eine solche Arbeit nicht möglich. Bürgermeister Speicher versicherte auch, dass an der Ausstattung und Ausrüstung der Feuerwehr nicht gespart wird.

Der Brandinspekteur für den Regionalverband Saarbrücken, Reiner Schwarz, resümierte, dass der Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr mit dem „normalen“ Ehrenamt nicht vergleichbar ist, ohne dieses Engagement schmälern zu wollen. Was die Ausstattung und die Ausbildung betrifft, sieht Schwarz die Feuerwehr Püttlingen auf einem guten Weg und sie würde zu den Aushängeschildern im Regionalverband zählen.

Püttlingens Wehrführer Wolfgang Peter hörte diese Lobesworte gerne und dankte allen Feuerwehrangehörigen für ihr Engagement und ihren Einsatz.

Auch der Dezernent für Brand- und Zivilschutz im Regionalverband Saarbrücken, Harald Schindel, schloss sich den Dankesworten an. Schindel versicherte ebenfalls, dass die Arbeit der Feuerwehr unter dem erhöhten Spardruck der öffentlichen Haushalte in Zukunft nicht leiden dürfe und daher keine Einschränkungen in Sachen Ausstattung unterworfen würde.

Im Anschluss daran wurden die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft und die Verleihung von Feuerwehr-Ehrenzeichen durchgeführt.

Infolge der Vollendung der 25-jährigen Dienstzeit in der Freiwilligen Feuerwehr Püttlingen wurde vom Löschbezirk Herchenbach Torsten Folz das silberne Feuerwehrehrenzeichen am Bande durch das Saarland verliehen. Zusätzlich gab es eine Urkunde der Stadt Püttlingen.

Durch den Landesfeuerwehrverband wurde Günter Gras vom Löschbezirk Herchenbach für 40 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit geehrt.

Eine besondere Ehrung wurde dem Ehrenwehrführer Ewald Rech zuteil, der für 70 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit geehrt wurde.
 

Neue Maschinisten und Atemschutzgeräteträger im Löschbezirk Herchenbach
Torsten Folz am 13.11.2011 um 16:56 (UTC)
 Der Löschbezirk Herchenbach verfügt jetzt über zwei neue Maschinisten und einen neuen Atemschutzgeräteträger.

Auf Regionalverbandsebene hatte Brandinspekteur Reiner Schwarz auch Mitglieder des Löschbezirks Herchenbach zum Maschinisten- und Atemschutzgeräteträger-Lehrgang eingeladen.

Der Maschinisten-Lehrgang fand bei der Feuerwehr Riegelsberg statt. Hier wurden den Lehrgangsteilnehmern neben den theoretischen Grundlagen auch die praktische Bedienung von Pumpen und Aggregaten nähergebracht. So stand z. B. Wasserentnahme aus offenem Gewässer und Wasserförderung über lange Wegstrecken auf dem Ausbildungsplan. Am Ende des Lehrgangs musste natürlich auch eine Lernerfolgskontrolle absolviert werden. Die Teilnehmer des Löschbezirks Herchenbach Benjamin Braun und Britta Müller meisterten diese mit Erfolg.

Der Atemschutzgeräteträger-Lehrgang wurde bei der Berufsfeuerwehr Saarbrücken, Wache 1, durchgeführt. Auch hier stand vor der praktischen Ausbildung erst einmal ein Theorieteil auf dem Ausbildungsplan. So wurden den Lehrgangsteilnehmern z. B. die unterschiedlichen Arten von Atemschutzgeräten und deren Wirkungsweise vermittelt. Aber auch die praktische Ausbildung kam nicht zu kurz und die Teilnehmer wurden auf die Atemschutzübungsstrecke geschickt. Am Ende des Lehrgangs stand natürlich auch hier eine Lernerfolgskontrolle auf dem Ausbildungsplan, die unser Teilnehmer Michael Himbert erfolgreich absolvierte.

Die Mitglieder des Löschbezirks Herchenbach gratulieren den erfolgreichen Teilnehmern und wünschen ihnen viel Erfolg in ihrer neuen Funktion.
 

Gemeinsame Nachtübung der Löschbezirke Herchenbach und Walpershofen
Torsten Folz am 13.11.2011 um 16:56 (UTC)
 Am Freitag, 04. November 2011, fand eine gemeinsame Nachtübung der Löschbezirke Herchenbach (FF Püttlingen) und Walpershofen (FF Riegelsberg) statt. Geplant wurde die Übung vom Löschbezirk Walpershofen. Die Übungsverantwortlichen hatten sich zwei Übungsszenarien ausgedacht. Das Besondere an den Übungen war, dass die Fahrzeugbesatzungen aus Mitgliedern beider Löschbezirke bestanden.

Die erste Übung fand auf dem Gelände der Kläranlage Walpershofen statt. Hier wurde folgende Lage angenommen:
Im Gebäude des Klärwerks kam es in Folge eines Kurzschlusses zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung. Ein Mitarbeiter war noch in dem Gebäude eingeschlossen und musste gerettet werden. Des Weiteren galt es eine bewusstlose Person aus einem Schacht zu retten.

Der Löschbezirk Walpershofen wurde im Bereich der Schachtrettung eingesetzt. Die Besatzung des LF 16-TH leuchtete den Bereich des Schachtes aus. Eine Messung, ob sich noch Gas im Schacht befindet, verlief negativ, so dass auf den Einsatz von Atemschutzgeräten verzichtet werden konnte. Die Rettung der Person wurde mittels Schleifkorbtrage vorgenommen.

Der Löschbezirk Herchenbach übernahm die Menschenrettung und die Brandbekämpfung im Klärwerk. Der Angriffstrupp ging mit C-Rohr und Atemschutz ins Gebäude vor. Die Person wurde schnell gefunden und ins Freie gebracht. Im Anschluss daran wurde das Gebäude weiter abgesucht und die Brandbekämpfung eingeleitet. Im Außenbereich wurde die Einsatzstelle entsprechend ausgeleuchtet.

Die zweite Übung fand in der Herchenbacher Straße in Höhe des Friedhofs statt. Hier war folgende Lage durch die Einsatzkräfte abzuarbeiten:
Ein Transporter war in Richtung Herchenbach unterwegs und kam aus Unachtsamkeit auf die Gegenfahrbahn. Ein entgegenkommender PKW wich dem Transporter aus und krachte in die am Friedhof aufgestellten Papier- und Glascontainer. Der Fahrer des Transporters verriss das Steuer, so dass Teile der Ladung aus dem Fahrzeug geschleudert wurden.

Der Löschbezirk Walpershofen war im Bereich des verunfallten PKW eingesetzt. Der Fahrer des PKW war zwar nicht im Fahrzeug eingeklemmt, klagte aber über Schmerzen im Bereich des Rückens, so dass sich der Einsatzleiter für eine patientenorientierte Rettung entschied. Mittels hydraulischem Rettungsgerät wurde das Fahrzeugdach entfernt und die Person achsengerecht aus dem Fahrzeug gerettet.

Die Mitglieder des Löschbezirks Herchenbach waren im Bereich des verunfallten Transporters eingesetzt. Zuerst wurde die Einsatzstelle weiträumig abgesperrt, so dass für die Einsatzkräfte die Gefahren durch den fließenden Straßenverkehr entsprechend verringert wurden. Des Weiteren mussten die aus dem Fahrzeug geschleuderten Fässer geborgen und die auslaufende Flüssigkeit aufgefangen werden. Außerdem wurde der zweifache Brandschutz sichergestellt und die Einsatzstelle großflächig ausgeleuchtet.

Im Anschluss an die Übungen ging es ins Feuerwehrgerätehaus Walpershofen, wo die Übungskritik stattfand.

Beide Übungsteile wurden ruhig und gekonnt durch die Übungsteilnehmer absolviert, so das Fazit des Walpershofener Löschbezirksführers Pascal Altmayer. Die Zusammenarbeit funktionierte reibungslos und die gesetzten Übungsziele wurden erfolgreich gemeistert. Auch die anwesenden Wehrführer Gerhard Kaiser (Feuerwehr Riegelsberg) und Wolfgang Peter (Feuerwehr Püttlingen) äußerten sich sehr zufrieden mit den gezeigten Leistungen. Gerade im Zuge der immer schlechter werdenden Tagesverfügbarkeit in den einzelnen Feuerwehren kann es durchaus vorkommen, dass man bei größeren Einsatzszenarien auf die Feuerwehr der Nachbargemeinde zurückgreifen muss.

Nachdem der offizielle Teil beendet war, stärkten sich die Übungsteilnehmer mit Würstchen und Getränken. Als Fazit kann festgehalten werden, dass diese erste gemeinsame Übung ein voller Erfolg war. Die Übungsteilnehmer waren sich einig, dass man solch eine Übung wiederholen sollte.

Ein herzliches Dankeschön geht an die Feuerwehrangehörigen des Löschbezirks Walpershofen, für die Einladung zur Übung, die gute Zusammenarbeit und die Verpflegung.
 

Alterswehrkameraden besuchen Panzerfahrschule in Baumholder
Torsten Folz am 27.09.2011 um 16:51 (UTC)
 Die Alterswehrkameraden vom Löschbezirk Püttlingen mit ihren Frauen besuchten die Panzerfahrschule in Baumholder. Hier wurde durch den Alterskameraden Hermann Regitz, der früher selbst Fahrschullehrer für Kettenfahrzeuge in Koblenz war, alte Beziehungen zur Fahrschule Baumholder ins Leben gerufen. So wurde den Kameraden vom Löschbezirk Püttlingen die Gelegenheit geboten, die Fahrschule zu besichtigen. 5 Kameraden der Alterswehr Herchenbach mit ihren Frauen konnten ebenfalls an dieser Fahrt teilnehmen.

Am Donnerstag, 22. September 2011, war es soweit. Man traf sich um 08:00 Uhr bei bestem Reisewetter und guter Laune am Feuerwehrgerätehaus Püttlingen. Hier stand schon ein Reisebus der Firma Lay Reisen für uns bereit, der uns nach Baumholder brachte. Gegen 09:30 Uhr trafen wir an der Kasernenwache der Fahrschule Baumholder ein. Oberleutnant Balzert nahm uns hier in Empfang und brachte uns in den Schulungsraum. Hier informierte er die Teilnehmer über die Struktur und den Aufbau der Bundeswehr-Fahrschulen. Nach dieser Einweisung wurden wir zu einem Frühstück mit Weiswürsten, süßem Senf und Brezeln eingeladen. Selbstverständlich gehörte auch ein alkoholfreies Weizenbier dazu.

Gut gestärkt wurde uns nun von Oberleutnant Balzert eine Präsentation über den Ablauf und die Dauer der Ausbildung zum Panzerfahrer erläutert. Alle Fahrschüler sind schon im Besitz des LKW-Führerscheins. Die Ausbildung zum Panzerfahrer erfolgt zunächst über einen Simulator. Es sind 10 Stunden am Simulator nachzuweisen, bevor man an das Steuer eines Panzers gesetzt wird. Die Fahrschule Baumholder besitzt drei Simulatoren. Die Ausbildung zum Panzerfahrer dauert insgesamt 19 Tage.

Danach ging es zu einem gemeinsamen Mittagessen in die Kantine.

Nach dem Mittagessen wurde uns von einem Soldaten, der vor drei Wochen aus einem Afghanistan-Einsatz kam, über die aktuelle Situation dort berichtet. Er vermittelte uns eindrucksvoll seine Erlebnisse während seiner Arbeit in Afghanistan, genauer gesagt, aus der Hauptstadt Kabul.

Nun ging es erwartungsvoll an den Panzersimulator und jeder erhielt die Möglichkeit, im Fahrsimulator sein Können unter Beweis zu stellen. Dies machte uns allen sehr viel Spaß. Nur gut, dass diese „Trainingsfahrt“ in einem Simulator stattfand. Ansonsten währen hier einige Schäden zu Verzeichnen gewesen. Nach dem Simulator ging es für uns mit einem Kettenfahrzeug ins Gelände. Etwas blass im Gesicht, aber ohne Verletzungen, überstanden wir alle die Fahrt im Kettenfahrzeug. Auch hier war die Begeisterung sehr groß. Im Anschluss ging der schöne Tag bei der Fahrschule Baumholder bei einem Grillnachmittag gegen 18:30 Uhr zu Ende.

Der Obmann der Alterswehr Püttlingen Jürgen Eckle bedankte sich bei Oberleutnant Balzert für die großartige Betreuung von ihm und seinen Mannen und überreichte ihm ein Gastgeschenk. Bei Oberleutnant Balzert handelt es sich um einen „Püttlinger Bub“, der auch noch in Püttlingen wohnhaft ist. Herr Balzert teilte uns mit, dass er im Januar nach Mainz versetzt wird, und dies für ihn heute die letzte Möglichkeit gewesen war, eine solche Besichtigung zu organisieren. Wir wünschen Oberleutnant Balzert alles Gute für seine weitere berufliche Zukunft bei der Bundeswehr.

Der Busfahrer der Firma Lay Reisen brachte uns wohlbehalten gegen 20:00 Uhr ans Gerätehaus Püttlingen zurück. Für uns alle ging ein unvergesslicher und sehr schöner Tag zu Ende.

Ganz herzlich möchten wir uns beim Kameraden Herrmann Regitz für die Organisation dieser Besichtigung bedanken.
 

Jahreshauptübung der Feuerwehr Püttlingen
Torsten Folz am 14.09.2011 um 17:41 (UTC)
 Am Samstag, 03. September 2011, fand die Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Püttlingen an der Sonderschule K in der Köllertalstraße statt. Bevor jedoch die Übung begann, traten die Angehörigen der Löschbezirke Püttlingen, Köllerbach und Herchenbach, des THW Ortverbandes Völklingen-Püttlingen und der DRK Bereitschaft Köllerbach zur Meldung an den Chef der Wehr, Bürgermeister Martin Speicher, und den Brandinspekteur des Regionalverbandes Saarbrücken, Reiner Schwarz, an. Nach dem Antreten wurden die Fahrzeuge besetzt und es ging zurück in die Standorte.

Kurz darauf erfolgte die Alarmierung zur Jahreshauptübung. Folgendes Einsatzszenario wurde angenommen:

In der Schulküche kommt es zu einem Küchenbrand mit starker Rauchentwicklung; dadurch wird die Brandmeldeanlage (BMA) ausgelöst. Die Brandmeldeanlage ist bei der Haupteinsatzzentrale (HEZ) der Berufsfeuerwehr Saarbrücken aufgeschaltet, die daraufhin die Gesamtwehr der Stadt Püttlingen sowohl über Meldeempfänger als auch über Sirene alarmiert. Etwas zeitversetzt wird auch die DRK Bereitschaft Köllerbach und der THW Ortsverband Völklingen-Püttlingen alarmiert.

Als erstes traf der Wehrführer Wolfgang Peter mit dem Kommandowagen (KdoW) an der Einsatzstelle ein und führte sofort eine Lageerkundung durch. Folgende Lage wurde vorgefunden:

Während eines normalen Schultages, bei dem sich ca. 160 Schüler und Lehrkräfte im Gebäude aufhalten, kommt es in der Schulküche zu einer Fettexplosion. Durch diese Fettexplosion gerät die gesamte Küche in Brand und es kommt zu einer starken Rauchentwicklung. Durch den hausinternen Feueralarm kann sich ein Großteil der Schüler und Lehrkräfte in Sicherheit bringen. Am festgelegten Sammelplatz stellt der Schulleiter fest, dass sich noch 10 Personen im Gebäude befinden. Dies teilt er sofort dem Einsatzleiter mit. Durch das fluchtartige Verlassen und durch die entstandene Panik übersieht ein Schüler ein sich näherndes Fahrzeug. Der Fahrzeugführer ist durch die enorme Rauchentwicklung derart abgelenkt, so dass er ebenfalls nicht auf die Person achtet. Dadurch kommt es zu einem Unfall auf dem Parkplatz, wobei der Schüler von dem Fahrzeug überrollt und darunter eingeklemmt wird.

Der Angriffstrupp des Tanklöschfahrzeugs des Löschbezirks Köllerbach wurde zur Menschenrettung und Brandbekämpfung im Bereich des Haupteingangs (1. Untergeschoss) der Schule eingesetzt. Außerdem wurde ein C-Rohr zur Abschirmung vorgenommen und ein Überdrucklüfter in Stellung gebracht. Das LF 8 stellte die Wasserversorgung über lange Wegstrecke aus dem nahegelegenen Köllerbach zum Tanklöschfahrzeug des Löschbezirks Püttlingen her und unterstützte das TSF-W des Löschbezirks Herchenbach bei der Vornahme eines weiteren Überdrucklüfters.

Das Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser des Löschbezirks Herchenbach wurde zur Menschenrettung und Brandbekämpfung im Bereich des oberen Eingangs (Erdgeschoss) eingesetzt. Die Wasserversorgung wurde aus einem Unterflurhydranten etwas oberhalb des Schulgebäudes hergestellt. Durch nachrückende Kräfte wurden 2 C-Rohre zur Abschirmung des oberen Gebäudeteils vorgenommen. Im Bereich des Eingangs wurde mit Unterstützung des LF 8 und des Gerätewagen-Mannschaft ein Überdrucklüfter in Stellung gebracht.

Am Fenster des Chemie- und Physiksaales machten sich Personen bemerkbar, dort wurde die Drehleiter zur Menschenrettung angeleitert. Anschließend wurden Belüftungsmaßnahmen durchgeführt und das Gebäude mittels Wenderohr abgeschirmt.

Der Angriffstrupp des Tanklöschfahrzeugs des Löschbezirks Püttlingen wurde ebenfalls zur Menschenrettung im Bereich des Seiteneingangs (2. Untergeschoss) eingesetzt. Außerdem wurden noch C-Rohre im Außenangriff zur Abschirmung des Gebäudes vorgenommen.

Das Tragkraftspritzenfahrzeug des Löschbezirks Püttlingen stellte die Wasserversorgung zum Tanklöschfahrzeug des Löschbezirks Köllerbach aus der Köllertalstraße her.

Die Besatzung des LF 16 TH wurde zur Rettung des unter dem Fahrzeug eingeklemmten Schülers eingesetzt. In Abstimmung mit dem sich auf dem Fahrzeug befindlichen Feuerwehrarzt wurde eine patientenorientierte Rettung mittels Hebekissen vorgenommen.

Die geretteten Personen wurden an das DRK übergeben. Die Einsatzkräfte des Roten Kreuzes führten die Erstversorgung durch und bereiteten die Überführung in Krankenhäuser vor.

Die Mitglieder des THW Ortsverbandes Völklingen-Püttlingen unterstützten die Feuerwehr bei der Menschenrettung. Mehrere Personen hatten sich auf eine Notaufenthaltsfläche geflüchtet und wurden von dort mittels einer Seilbahn gerettet.

Im Anschluss an die Jahreshauptübung erfolgte die Übungskritik durch den Brandinspekteur des Regionalverbandes, Rainer Schwarz, in der Sporthalle des Trimm-Treff. Schwarz konnte allen an der Übung beteiligten Einsatzkräften ein Lob aussprechen. Die Übung wurde gekonnt und ruhig durchgeführt. Die Personen wurden patientenorientiert gerettet. Alles in allem können sich die Püttlinger Bürgerinnen und Bürger auf die Feuerwehr und die anderen Hilfsorganisationen im Ernstfall verlassen, so das Fazit von Reiner Schwarz.

Nach der Übungskritik wurden noch folgende Mitglieder des Löschbezirks Herchenbach befördert:

Hauptfeuerwehrmann: Ingo von Alten

Oberlöschmeister: Roland Jungmann

Brandmeister: Oliver Himbert
 

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