Aktuelles

Alterswehrkameraden besuchen Panzerfahrschule in Baumholder
Torsten Folz am 27.09.2011 um 16:51 (UTC)
 Die Alterswehrkameraden vom Löschbezirk Püttlingen mit ihren Frauen besuchten die Panzerfahrschule in Baumholder. Hier wurde durch den Alterskameraden Hermann Regitz, der früher selbst Fahrschullehrer für Kettenfahrzeuge in Koblenz war, alte Beziehungen zur Fahrschule Baumholder ins Leben gerufen. So wurde den Kameraden vom Löschbezirk Püttlingen die Gelegenheit geboten, die Fahrschule zu besichtigen. 5 Kameraden der Alterswehr Herchenbach mit ihren Frauen konnten ebenfalls an dieser Fahrt teilnehmen.

Am Donnerstag, 22. September 2011, war es soweit. Man traf sich um 08:00 Uhr bei bestem Reisewetter und guter Laune am Feuerwehrgerätehaus Püttlingen. Hier stand schon ein Reisebus der Firma Lay Reisen für uns bereit, der uns nach Baumholder brachte. Gegen 09:30 Uhr trafen wir an der Kasernenwache der Fahrschule Baumholder ein. Oberleutnant Balzert nahm uns hier in Empfang und brachte uns in den Schulungsraum. Hier informierte er die Teilnehmer über die Struktur und den Aufbau der Bundeswehr-Fahrschulen. Nach dieser Einweisung wurden wir zu einem Frühstück mit Weiswürsten, süßem Senf und Brezeln eingeladen. Selbstverständlich gehörte auch ein alkoholfreies Weizenbier dazu.

Gut gestärkt wurde uns nun von Oberleutnant Balzert eine Präsentation über den Ablauf und die Dauer der Ausbildung zum Panzerfahrer erläutert. Alle Fahrschüler sind schon im Besitz des LKW-Führerscheins. Die Ausbildung zum Panzerfahrer erfolgt zunächst über einen Simulator. Es sind 10 Stunden am Simulator nachzuweisen, bevor man an das Steuer eines Panzers gesetzt wird. Die Fahrschule Baumholder besitzt drei Simulatoren. Die Ausbildung zum Panzerfahrer dauert insgesamt 19 Tage.

Danach ging es zu einem gemeinsamen Mittagessen in die Kantine.

Nach dem Mittagessen wurde uns von einem Soldaten, der vor drei Wochen aus einem Afghanistan-Einsatz kam, über die aktuelle Situation dort berichtet. Er vermittelte uns eindrucksvoll seine Erlebnisse während seiner Arbeit in Afghanistan, genauer gesagt, aus der Hauptstadt Kabul.

Nun ging es erwartungsvoll an den Panzersimulator und jeder erhielt die Möglichkeit, im Fahrsimulator sein Können unter Beweis zu stellen. Dies machte uns allen sehr viel Spaß. Nur gut, dass diese „Trainingsfahrt“ in einem Simulator stattfand. Ansonsten währen hier einige Schäden zu Verzeichnen gewesen. Nach dem Simulator ging es für uns mit einem Kettenfahrzeug ins Gelände. Etwas blass im Gesicht, aber ohne Verletzungen, überstanden wir alle die Fahrt im Kettenfahrzeug. Auch hier war die Begeisterung sehr groß. Im Anschluss ging der schöne Tag bei der Fahrschule Baumholder bei einem Grillnachmittag gegen 18:30 Uhr zu Ende.

Der Obmann der Alterswehr Püttlingen Jürgen Eckle bedankte sich bei Oberleutnant Balzert für die großartige Betreuung von ihm und seinen Mannen und überreichte ihm ein Gastgeschenk. Bei Oberleutnant Balzert handelt es sich um einen „Püttlinger Bub“, der auch noch in Püttlingen wohnhaft ist. Herr Balzert teilte uns mit, dass er im Januar nach Mainz versetzt wird, und dies für ihn heute die letzte Möglichkeit gewesen war, eine solche Besichtigung zu organisieren. Wir wünschen Oberleutnant Balzert alles Gute für seine weitere berufliche Zukunft bei der Bundeswehr.

Der Busfahrer der Firma Lay Reisen brachte uns wohlbehalten gegen 20:00 Uhr ans Gerätehaus Püttlingen zurück. Für uns alle ging ein unvergesslicher und sehr schöner Tag zu Ende.

Ganz herzlich möchten wir uns beim Kameraden Herrmann Regitz für die Organisation dieser Besichtigung bedanken.
 

Jahreshauptübung der Feuerwehr Püttlingen
Torsten Folz am 14.09.2011 um 17:41 (UTC)
 Am Samstag, 03. September 2011, fand die Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Püttlingen an der Sonderschule K in der Köllertalstraße statt. Bevor jedoch die Übung begann, traten die Angehörigen der Löschbezirke Püttlingen, Köllerbach und Herchenbach, des THW Ortverbandes Völklingen-Püttlingen und der DRK Bereitschaft Köllerbach zur Meldung an den Chef der Wehr, Bürgermeister Martin Speicher, und den Brandinspekteur des Regionalverbandes Saarbrücken, Reiner Schwarz, an. Nach dem Antreten wurden die Fahrzeuge besetzt und es ging zurück in die Standorte.

Kurz darauf erfolgte die Alarmierung zur Jahreshauptübung. Folgendes Einsatzszenario wurde angenommen:

In der Schulküche kommt es zu einem Küchenbrand mit starker Rauchentwicklung; dadurch wird die Brandmeldeanlage (BMA) ausgelöst. Die Brandmeldeanlage ist bei der Haupteinsatzzentrale (HEZ) der Berufsfeuerwehr Saarbrücken aufgeschaltet, die daraufhin die Gesamtwehr der Stadt Püttlingen sowohl über Meldeempfänger als auch über Sirene alarmiert. Etwas zeitversetzt wird auch die DRK Bereitschaft Köllerbach und der THW Ortsverband Völklingen-Püttlingen alarmiert.

Als erstes traf der Wehrführer Wolfgang Peter mit dem Kommandowagen (KdoW) an der Einsatzstelle ein und führte sofort eine Lageerkundung durch. Folgende Lage wurde vorgefunden:

Während eines normalen Schultages, bei dem sich ca. 160 Schüler und Lehrkräfte im Gebäude aufhalten, kommt es in der Schulküche zu einer Fettexplosion. Durch diese Fettexplosion gerät die gesamte Küche in Brand und es kommt zu einer starken Rauchentwicklung. Durch den hausinternen Feueralarm kann sich ein Großteil der Schüler und Lehrkräfte in Sicherheit bringen. Am festgelegten Sammelplatz stellt der Schulleiter fest, dass sich noch 10 Personen im Gebäude befinden. Dies teilt er sofort dem Einsatzleiter mit. Durch das fluchtartige Verlassen und durch die entstandene Panik übersieht ein Schüler ein sich näherndes Fahrzeug. Der Fahrzeugführer ist durch die enorme Rauchentwicklung derart abgelenkt, so dass er ebenfalls nicht auf die Person achtet. Dadurch kommt es zu einem Unfall auf dem Parkplatz, wobei der Schüler von dem Fahrzeug überrollt und darunter eingeklemmt wird.

Der Angriffstrupp des Tanklöschfahrzeugs des Löschbezirks Köllerbach wurde zur Menschenrettung und Brandbekämpfung im Bereich des Haupteingangs (1. Untergeschoss) der Schule eingesetzt. Außerdem wurde ein C-Rohr zur Abschirmung vorgenommen und ein Überdrucklüfter in Stellung gebracht. Das LF 8 stellte die Wasserversorgung über lange Wegstrecke aus dem nahegelegenen Köllerbach zum Tanklöschfahrzeug des Löschbezirks Püttlingen her und unterstützte das TSF-W des Löschbezirks Herchenbach bei der Vornahme eines weiteren Überdrucklüfters.

Das Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser des Löschbezirks Herchenbach wurde zur Menschenrettung und Brandbekämpfung im Bereich des oberen Eingangs (Erdgeschoss) eingesetzt. Die Wasserversorgung wurde aus einem Unterflurhydranten etwas oberhalb des Schulgebäudes hergestellt. Durch nachrückende Kräfte wurden 2 C-Rohre zur Abschirmung des oberen Gebäudeteils vorgenommen. Im Bereich des Eingangs wurde mit Unterstützung des LF 8 und des Gerätewagen-Mannschaft ein Überdrucklüfter in Stellung gebracht.

Am Fenster des Chemie- und Physiksaales machten sich Personen bemerkbar, dort wurde die Drehleiter zur Menschenrettung angeleitert. Anschließend wurden Belüftungsmaßnahmen durchgeführt und das Gebäude mittels Wenderohr abgeschirmt.

Der Angriffstrupp des Tanklöschfahrzeugs des Löschbezirks Püttlingen wurde ebenfalls zur Menschenrettung im Bereich des Seiteneingangs (2. Untergeschoss) eingesetzt. Außerdem wurden noch C-Rohre im Außenangriff zur Abschirmung des Gebäudes vorgenommen.

Das Tragkraftspritzenfahrzeug des Löschbezirks Püttlingen stellte die Wasserversorgung zum Tanklöschfahrzeug des Löschbezirks Köllerbach aus der Köllertalstraße her.

Die Besatzung des LF 16 TH wurde zur Rettung des unter dem Fahrzeug eingeklemmten Schülers eingesetzt. In Abstimmung mit dem sich auf dem Fahrzeug befindlichen Feuerwehrarzt wurde eine patientenorientierte Rettung mittels Hebekissen vorgenommen.

Die geretteten Personen wurden an das DRK übergeben. Die Einsatzkräfte des Roten Kreuzes führten die Erstversorgung durch und bereiteten die Überführung in Krankenhäuser vor.

Die Mitglieder des THW Ortsverbandes Völklingen-Püttlingen unterstützten die Feuerwehr bei der Menschenrettung. Mehrere Personen hatten sich auf eine Notaufenthaltsfläche geflüchtet und wurden von dort mittels einer Seilbahn gerettet.

Im Anschluss an die Jahreshauptübung erfolgte die Übungskritik durch den Brandinspekteur des Regionalverbandes, Rainer Schwarz, in der Sporthalle des Trimm-Treff. Schwarz konnte allen an der Übung beteiligten Einsatzkräften ein Lob aussprechen. Die Übung wurde gekonnt und ruhig durchgeführt. Die Personen wurden patientenorientiert gerettet. Alles in allem können sich die Püttlinger Bürgerinnen und Bürger auf die Feuerwehr und die anderen Hilfsorganisationen im Ernstfall verlassen, so das Fazit von Reiner Schwarz.

Nach der Übungskritik wurden noch folgende Mitglieder des Löschbezirks Herchenbach befördert:

Hauptfeuerwehrmann: Ingo von Alten

Oberlöschmeister: Roland Jungmann

Brandmeister: Oliver Himbert
 

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